LIGABlatt
·15. Mai 2026
Beşiktaş-Präsident würde Orkun Kökçü nur unter einer Bedingung ziehen lassen

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Beşiktaş-Rekordtransfer Orkun Kökçü soll international durchaus Begehrlichkeiten geweckt haben und mehrere Klubs aus Top-Ligen haben den Kapitän der "Schwarzen Adler" angeblich auf dem Zettel. Nun hat sich BJK-Präsident Serdal Adalı zu den Gerüchten geäußert und erklärt, dass er den Spieler nur unter einer Voraussetzung ziehen lassen würde, die nicht einmal zwingend etwas mit Geld zu tun hätte.
Wenn man mal ehrlich ist, muss man festhalten, dass der Transfer von Orkun Kökçü zu Beşiktaş mit seinem Gesamtvolumen von 30 Millionen Euro – das Gehalt des Star-Spielers nicht mitgerechnet – nicht das gebracht hat, was man sich ursprünglich erhoffte. Mit Platz vier in der Süper Lig wird man zwar die Conference League erreichen, doch weder in der heimischen Liga, noch im Pokal, noch international konnte man die hohen sportlichen Ziele erreichen, weshalb man sich nun an vielen Stellen fragt, wie es mit dem türkischen Nationalspieler weitergehen soll: Sollte man ihn verkaufen, um die nicht zuletzt auch durch ihn entstandenen Schulden zu begleichen? Es soll immerhin durchaus Interesse am 25-Jährigen geben, doch BJK-Präsident Serdal Adalı will davon nichts wissen – zumindest nicht, bevor nicht ein großes Ziel erreicht wurde.
"Wir würden Orkun Kökçü auch nicht für 100 Millionen Euro verkaufen"
In einem Gespräch mit der türkischen Zeitung "Fanatik" hat sich Beşiktaş-Boss Serdal Adalı zur aktuellen Lage und den vermeintlichen Wechselgerüchten rund um Orkun Kökçü geäußert. So erklärte der Präsident: "Wir haben absolut nicht die Absicht, unseren Kapitän ziehen zu lassen. Lasst uns erst einmal die [türkische] Meisterschaft gewinnen, danach können wir schauen, was passiert. Natürlich würden wir es auch gerne sehen, wenn er irgendwann mal Beşiktaş bei einem absoluten Top-Klub Europas repräsentieren würde, doch bevor dies passiert, lasst ihn seine Mission bei Beşiktaş, dem Klub, von dem er seit Kindheitstagen ein Fan ist, beenden. (…) Was ich damit sagen will, ist, dass dies keine Frage des Geldes ist. Selbst wenn man für ihn 100 Millionen Euro auf den Tisch legen würde, haben wir nicht die Absicht, Orkun zu verkaufen."
Orkun Kökçü dürfte erst bei Gewinn der türkischen Meisterschaft wechseln
Unabhängig also von dem, was man Beşiktaş als Ablösesumme für den Mannschaftskapitän bieten würde, Orkun Kökçü ist an seinen derzeitigen Arbeitgeber gebunden. Sollte das große Ziel der türkischen Meisterschaft aber innerhalb seiner Vertragslaufzeit, die bis Sommer 2030 geht, erreicht werden, hätte der 48-malige Nationalspieler der Türkei indirekt die Freigabe zu einem Top-Klub zu wechseln. Trotz der eingangs erwähnten Enttäuschung, dass man zusammen mit Orkun Kökçü in dieser Saison zumindest nicht die sportlichen Ziele erreichen konnte – vor allem in der Anfangsphase der Saison tat sich der Achter schwer – spielt dieser von den reinen Zahlen her eigentlich eine gute Saison, in der ihm in der Süper Lig in bislang 29 Einsätzen immerhin acht Tore und neun Vorlagen gelangen. Würde Kökçü solche Zahlen noch einmal auflegen, Beşiktaş würde dadurch aber Meister werden, würde er nicht nur eine Wechselfreigabe erhalten, diese Zahlen vor dem Hintergrund einer Meisterschaft dürften auch wirtschaftlich sehr lukrative Angebote von großen europäischen Klubs mit sich bringen.
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