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·8. März 2026
"Beste Grüße nach oben": Hirsch wird nach Sieg emotional

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Mit dem 4:2-Heimsieg gegen den 1. FC Saarbrücken hat der MSV Duisburg nach zwei Unentschieden nicht nur in die Erfolgsspur zurückgefunden, sondern auch den dritten Tabellenplatz zurückerobert. Trainer Dietmar Hirsch wurde nach dem Spiel emotional.
Er ballte die Fäuste, blickte in den Himmel und jubelte: Für MSV-Coach Dietmar Hirsch war der Heimsieg gegen den 1. FC Saarbrücken ein besonderer, schließlich war unter der Woche sein früherer MSV-Mitspieler Georg Koch verstorben. Beide standen sich freundschaftlich sehr nahe. "Er hätte genauso ein Spiel gewollt", sagte Hirsch sichtlich angefasst im "MagentaSport"-Interview, nachdem er bei der Schweigeminute im Vorfeld der Partie mit den Tränen zu kämpfen hatte.
"Die Mannschaft hat im Kreis gesagt, dass sie ein bisschen für mich und Georg spielen wollten. Dafür bin ich sehr dankbar. Beste Grüße nach oben." Auch Connor Noß berichtete, dass der 54-Jährige nach der Partie "sehr emotional" gewesen sei. "Er hat sich einfach bedankt. Deswegen freut es mich umso mehr, dass wir auch ein Stück weit für ihn gewonnen haben."
Nachdem die Zebras über Lobinger zunächst in Führung gegangen waren (23.), drehte der FCS die Partie (42. / 49.), ehe der MSV mit einem Noß-Doppelpack binnen sechs Minuten zurückschlug (58. / 64.) und Symalla schließlich alles klar machte (84.). "Das war eine mega Teamleistung heute. Ich bin extremst stolz", sagte Hirsch, der in der zweiten Halbzeit "Duisburg und Ruhrpott Fußball" gesehen habe. Wie die Mannschaft zurückgekommen ist, sei "einfach geil" gewesen. "Das war eine unfassbare Mentalität."
Auch Noß sprach von einem "brutal intensiven" Spiel, in dem die Zebras "viel gelitten" hätten. Deswegen sei "umso krasser" gewesen, "dass wir es noch gedreht haben". Mit seinen beiden Toren hatte der 25-Jährige großen Anteil daran – und bewarb sich mit dem Treffer zum 3:2, als er den Ball im Strafraum erst stark annahm, dann über einen Gegenspieler hinweghob und ins kurze Eck abschloss, für das "Tor des Monats".
Mit dem überzeugenden Erfolg bleibt der MSV zuhause weiterhin ungeschlagen und geht als Tabellendritter in die letzten zehn Spiele. Von Druck will Noß aber nichts wissen: "Für mich ist Druck ein Privileg. Wir spielen hier vor 20.000 Menschen und können etwas Großes schaffen. Das ist eine Chance. Wir müssen jetzt so weitermachen. Vielleicht ist dann auch der ganz große Coup drin." Ähnlich hatte sich auch Hirsch zuletzt geäußert.
"Wir freuen uns darauf, dass wir in der Phase jetzt voll dabei sind. Und dann gucken wir, was am Ende dabei rauskommt. Wenn wir besser sind als die anderen, dann schaffen wir es. Und wenn die anderen besser sind, dann muss man das auch akzeptieren. Aber wir werden alles, was wir haben, reinwerfen." Jetzt warten mit Rostock, 1860, Essen und Osnabrück vier direkte Gegner. Noß sprach von "extrem schwierigen Spielen", die der MSV aber mit "viel Leidenschaft, Mut und breiter Brust" angehen will, wie Hirsch betonte. Georg Koch wird von oben zuschauen.









































