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·28. Juni 2026

Bestmarken und Bescheidenheit: Messi-Geste begeistert Scaloni

Artikelbild:Bestmarken und Bescheidenheit: Messi-Geste begeistert Scaloni

Lionel Messi (39) saß beim 3:1 gegen Jordanien zunächst nur auf der Bank. Eine Überraschung – schließlich hätte der argentinische Kapitän seinen WM-Torrekord weiter ausbauen können. Nun spricht Trainer Lionel Scaloni (48) über die Hintergründe.

Argentinien hat die Gruppenphase souverän abgeschlossen. Nach den Siegen gegen Algerien (3:0) und Österreich (2:0) machte die Albiceleste auch gegen Jordanien kurzen Prozess.


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Bemerkenswert: Scaloni rotierte auf neun Positionen, auch Superstar Messi durfte sich zunächst schonen. Erst in der Schlussphase kam der 39-Jährige aufs Feld – und traf prompt per Freistoß zum 3:1.

Messi will Mitspielern Bühne geben

Auf der Pressekonferenz im AT&T Stadium in Arlington erklärte der Weltmeister-Coach, warum sein Kapitän auf der Bank Platz nahm. "Er hätte heute 90 Minuten spielen können und, ohne dem Gegner gegenüber respektlos sein zu wollen, seinen Legendenstatus vielleicht sogar noch weiter gefestigt", so Scaloni laut Mundo Deportivo. "Aber er wollte auch, dass seine Teamkollegen Spielzeit bekommen."

Eine bemerkenswerte Geste. Schließlich hätte Messi seinen frisch aufgestellten WM-Torrekord weiter ausbauen können. Stattdessen rückten Spieler wie Bayer Leverkusens Exequiel Palacios in die Startelf.

"Er denkt nicht an die Statistiken"

Scaloni lobte die Haltung seines Kapitäns in höchsten Tönen. "Er wollte auch lieber an die Zukunft denken, und das sagt viel aus, denn er konzentriert sich nicht auf die Statistiken, über die alle reden", führte der Argentinier aus. "Deshalb bin ich froh, dass er diese Entscheidung getroffen hat."

Eine Aussage, die viel über das Selbstverständnis des achtmaligen Weltfußballers verrät. Messi steht inzwischen bei 19 WM-Treffern und baute seinen Rekord aus. Doch der Blick von La Pulga und Co. richtet sich nach vorne.

Warnung vor Kap Verde

Im Sechzehntelfinale wartet am Freitag in Miami das Überraschungsteam aus Kap Verde. Scaloni warnte ausdrücklich davor, den Außenseiter zu unterschätzen.

"Sie sind eine gute Mannschaft, eine schnelle Mannschaft, sie spielen gut, sie haben Qualität", betonte der Weltmeistercoach von 2022. "Vielleicht sehen das viele anders, aber ich kann Ihnen versichern, dass sie eine gute Mannschaft sind und es uns schwer machen werden."

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