REAL TOTAL
·9. Mai 2026
„Betrug an Real Madrid“: Arbeloa spricht minutenlang über Kabinen-Krach

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Álvaro Arbeloa erlebt bei Real Madrid unangenehme Tage – Foto: Denis Doyle/Getty Images
… den Clásico gegen den FC Barcelona (Sonntag, 21 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und bei DAZN): „Ich hoffe, dass es ein großartiges Spiel gegen einen großartigen Gegner wird. Wir haben große Lust. Es ist mit Sicherheit die Partie, die auf der Welt für die größte Aufmerksamkeit sorgt. Wir haben die Ambition, einen guten Job zu machen und zu gewinnen.“
… Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni, die am Mittwoch und Donnerstag aneinandergerieten: „Ich will zwei Dinge sagen: Erst einmal bin ich sehr stolz auf die Geschwindigkeit, Deutlichkeit und Transparenz, wie der Klub gehandelt hat. Und zweitens, dass die Spieler ihr Bedauern zum Ausdruck gebracht haben, zugegeben haben, dass es ein Fehler war. Sie haben die Konsequenzen akzeptiert und die Fans, den Klub und die Mitspieler um Entschuldigung gebeten. Das reicht mir. Ich werde meine Spieler nicht öffentlich verbrennen, denn das verdienen sie sich nicht. Keiner von beiden. Nicht Fede Valverde, nicht Aurélien Tchouaméni. Aufgrund dessen, was sie so viele Jahre lang für den Klub geleistet haben. Ich habe es als Fan gespürt. Und sie haben mir beide in diesen vier Monaten gezeigt, was es bedeutet, ein Spieler von Real Madrid zu sein. Ihr Einsatz, ihre Anstrengung, die Liebe für dieses Trikot. Das werde ich nicht vergessen. Ich ziehe einen Spieler immer als Beispiel heran, der das Paradigma ist, wie ein Spieler von Real Madrid sein sollte: Juanito. Und Juanito hat nie einen Fehler gemacht? Wir Madridistas sind sehr stolz, er ist der einzige Spieler, den wir in jeder Partie besingen. Er hat verstanden, was Real Madrid ist. Er war nicht nur ein Spieler mit einem großen Talent, sondern hat dieses Wappen immer verteidigt, hat in jedem Spiel alles gegeben. Wie könnte ich dann keinen Fehler machen? Ich würde mich niemals mit ihm auf eine Stufe stellen, aber wenn wir ihn wegen etwas lieben, dann deshalb, weil er einer von uns war, weil er auch mal Fehler gemacht hat, wie jeder. Jeder kann Fehler machen, jeder. Fede Valverde und Aurélien Tchouaméni sind zwei Spieler, die sehr gut repräsentieren, was Real Madrid ist. Die es sich verdienen, dass wir das abhaken, dass wir ihnen die Chance geben, um weiterhin für diesen Klub zu kämpfen. Sie sind zwei Spieler, die mit Real Madrid Europapokal-Sieger geworden sind. Das können nicht alle Spieler, die hier waren, von sich behaupten. Ich bin sehr stolz auf sie, sehr, sehr stolz. Ich werde nicht zulassen, dass all das genutzt wird, um die Professionalität meiner Spieler in Frage zu stellen, denn es werden viele Lügen erzählt. Es ist eine Lüge, dass meine Spieler nicht professionell seien. Es ist eine Lüge, dass meine Spieler mir gegenüber auch nur einmal keinen Respekt gezeigt haben. Niemand auch nur einmal. Das ist absolut gelogen! Auch, dass der eine oder andere nicht spielt, weil er Probleme mit mir habe oder weil sein Leben nicht zu dem passen würde, wie ein Leben eines Spielers von Real Madrid aussehen sollte. Und das werde ich nicht zulassen. Ich bin zusammen mit meinen Spielern der Erste, der verantwortlich dafür ist, dass die Saison sportlich dem, was unsere Fans erwarten, definitiv nicht gerecht wird. Aber ich bin vier Monate hier und bin sehr stolz auf meine Spieler. Und vor allem sehr stolz darauf, wie sie mich in Empfang genommen haben. In einer Situation, die überhaupt nicht einfach war. Der Anspruch dieses Klubs ist sehr hoch. Es ist klar, dass die Frustration und die Wut manchmal zu Situationen führen können, die wir nicht haben wollen. Aber man muss diese Frustration und Wut nutzen, um morgen ein großes Spiel zu machen. Das müssen wir tun, darauf müssen wir uns fokussieren.“
… seinen Anteil an einem derartigen Zoff wie zwischen Valverde und Tchouaméni sowie den sogar zweiten Tag, an dem sie sich in die Haare bekamen: „Ich bin für alles, was bei Real Madrid passiert, der Verantwortliche. Und wenn ihr einen Schuldigen haben wollt: Hier bin ich. Mein Büro habe ich nicht innerhalb der Kabine. Ich würde mir wünschen, wenn ich absolut alles kontrolliere. Wenn das Fazit ist, dass der Trainer all das hätte stoppen müssen, dann nehme ich das auf mich.“
… einen vergleichbaren Vorfall, den er eventuell erlebt hat: „Ich hatte einen Mitspieler, der einen Golfschläger genommen und damit einen anderen geschlagen hat. Was für mich das Gravierendste ist, was mir am meisten wehtut, was ich meinen Spielern gesagt habe: Was in der Kabine von Real Madrid passiert, sollte in der Kabine von Real Madrid bleiben. Das tut mir am meisten weh. Dass Dinge, die in der Kabine von Real Madrid passieren, durchsickern, ist ein Betrug an Real Madrid. Eine absolute Untreue gegenüber diesem Wappen. Das stimmt mich sehr traurig. Es sind Situationen, die Real Madrid natürlich nicht repräsentieren, so wie sie auch keinen anderen Klub repräsentieren, wenn es dort geschieht. Denn es sind welche, die zwischen Mitspielern nicht vorkommen sollten. Aber sie sind schon immer passiert, überall. Ich rechtfertige das damit nicht, habe aber sogar schlimmere Situationen erlebt. Wir hatten das Pech, dass es bei Fede mit einer Platzwunde geendet ist. Es ist ein Thema, das wir abschließen müssen.“
… den Maulwurf: „Ich arbeite nicht bei der CIA. Ich beschuldige die Spieler in der Kabine nicht, weil ich das nicht kann. Die Mannschaft von Real Madrid ist von vielen Leuten umgeben. Ich bin nicht hier, um den anklagenden Finger gegenüber jemandem zu erheben. Ich versuche, ein Vorbild abzugeben: Was in meinen privaten Gesprächen mit den Spielern passiert, bleibt immer zwischen ihnen und mir.“
… Tchouaménis Clásico-Einsatz: „Tchouaméni wird morgen im Kader stehen.“
… die Macht, die die Profis bei Real haben: „Ich weiß nicht, worauf sich das bezieht. Ich wiederhole, was ich vor zwei Minuten gesagt habe: Wenn ein Spieler von Real Madrid nicht spielt, dann aus einer rein sportlichen Entscheidung heraus. Ich kann nur elf Spieler aufstellen. Wenn ich elf aufstelle, dann bin ich nicht unzufrieden mit denen, die nicht spielen. Sondern weil ich denke, dass derjenige es sich verdient, den ich aufstelle, dass er für das Spiel geeignet ist. Ich wiederhole: Es wurden viele Lügen über Spieler erzählt, die nicht spielen würden, weil sie Probleme mit mir hätten, weil ich nicht zufrieden mit ihrer Professionalität wäre. Oder 1000 andere Geschichten, die Lügen sind. Absolute Lügen. Mich beschäftigt, was unsere Fans denken. Mit dieser Kabine, mit diesen Spielern können sie beruhigt sein. Wir wissen, dass Real Madrid wieder erfolgreich werden muss. Mit zwei Jahren in Folge ohne Erfolg ist es hier schwierig. Wir haben schon sehr schwierige Zeiten erlebt: 30 Jahre ohne Europapokal, zwölf zwischen dem neunten und dem zehnten. Als ich kam, kam der Klub fünf Jahre lang nicht über das Achtelfinale der Champions League hinaus. Und dann hatten wir es eine weitere Saison nicht geschafft. Wir müssen es zusammen bewältigen, Fans und Klub. Es gibt niemanden, der mehr dafür bereit ist als unser Präsident, um das Blatt in dieser Situation zu wenden. Ich erinnere mich sehr gut daran, wie es vor seiner Ankunft um den Klub bestellt war. Was er erreicht hat, macht ihn zum Präsidenten mit den meisten Titeln in der Geschichte des Klubs. Er hat es geschafft, Real Madrid wieder dorthin zu führen, wo es verdientermaßen hingehört.“
… dieses Team, das für ihn würdig ist, für Real zu spielen: „Natürlich. Ich sage es noch einmal: Es ist nicht einfach, zwei titellose Spielzeiten und all das, was passiert ist, hinzunehmen. Um Spieler von Real Madrid zu sein, muss man sehr ambitioniert sein, sich selbst sehr fordern. Man muss immer gewinnen wollen. Für jeden Spieler geht es um viel. Es ist für uns alle keine leichte Situation. Wir müssen es besser machen, aber ich sehe eine gesunde Kabine, wirklich. Sie ist bereit, um wieder erfolgreich zu sein. Nächste Saison werden alle mit Sicherheit viel mehr Erfahrung besitzen. Es ist eine jüngere Kabine als während meiner sieben Jahre als Spieler bei Real Madrid. Die Erfahrung wird sie alle reifen lassen. Und sie werden viel besser wissen, was dieses Wappen bedeutet. Nichts in diesen vier Monaten lässt mich sagen, dass ich nicht glücklich und stolz auf diese Mannschaft bin.“
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… die Frage, ob das er mit dem Gewinn an Erfahrung für die kommende Saison auch sich meint: „Ich konzentriere mich darauf, meine ganze Energie in das morgige Spiel zu stecken.“
… den am Donnerstag nach dem erneuten Clinch zwischen Valverde und Tchouaméni fröhlich davongefahrenen Kylian Mbappé: „Wer es aus dem Zusammenhang reißen will, dass ein Spieler nach dem Training lächelnd wegfährt, will die Situation ausnutzen, um Tatsachen zu verdrehen. So wie mit Carreras gegen Espanyol, als sich ein Mitspieler gerade verletzt hatte und dafür ein anderer eingewechselt wurde. Ich kann nur Positives über ihn sagen – über seine Professionalität, seinen Umgang mit mir und den Mitspielern sowie darüber, wie gut er arbeitet. Er ist ein sehr junger Kerl, der eine große Zukunft vor sich hat. Wenn er gespielt hat, dann deshalb, weil er es sich verdiente. Wenn nicht, dann deshalb, weil es sich ein anderer verdiente. Im Fall von Kylian Mbappé: Wir Madridistas wissen alle, wie sehr er sich angestrengt hat, um zu Real Madrid zu kommen. Bei seinem vorherigen Klub hatte er absolut alles. Er musste viele Dinge ablehnen, um beim Klub seiner Träume zu sein. Wir haben Kylian Mbappé alle als kleinen Jungen im Trainingsanzug von Real Madrid gesehen.“
… seine möglicherweise fehlende Autorität, weil Mbappé einen Kurzurlaub während einer Verletzungszeit nicht mit ihm abspricht, sondern mit dem medizinischen Personal: „Wie ich es in der vergangenen Woche gesagt habe: Ich spüre, dass ich definitiv Autorität besitze. Ich kontrolliere, was meine Spieler auf dem Trainingsplatz tun. Die Spieler von Real Madrid müssen spüren, dass der Trainer die Autorität besitzt – egal, wie er heißt und wie viele Jahre Vertrag er hat.“
… den möglichen Effekt dessen, was in der Kabine passiert, übertragen auf den Rasen: „Ich verstehe die Frage nicht so gut. Ich weiß nicht, wie viele Pressekonferenzen wir schon hinter uns haben. Es wird viel kritisiert, dass nicht über taktische Konzepte, über den Fußball gesprochen wird. Seitdem ich hier bin, habe ich die Werte, die ich von meiner Mannschaft sehen wollte, immer sehr betont. Wir können es auf dem Platz besser oder schlechter machen, aber eine Mannschaft muss für mich immer Anstrengung, Kameradschaft, Ambition und Leidenschaft an den Tag legen. Das müssen wir immer zeigen. Es gibt keine Ausrede, dass wir das als Mannschaft nicht immer zeigen. Taktisch und fußballerisch gibt es dann sicherlich viele Dinge, die wir besser machen müssen.“
… seine einstige Aussage, der derzeit als neuer Real-Trainer gehandelte José Mourinho sei „einer von uns“: „Ja.“
… die Tradition, dass sich die Reihenfolge der Kapitäne aus der ununterbrochenen Zugehörigkeit zur ersten Mannschaft ergibt, die im Madridismo einige abschaffen wollen: „Ich bin sehr, sehr, sehr zufrieden mit der Arbeit meiner vier Kapitäne.“
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