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·12. Februar 2026

Betze daheim: Auf Mission Wiedergutmachung

Artikelbild:Betze daheim: Auf Mission Wiedergutmachung

Von den Lilien zum Kleeblatt. Pünktlich zum Valentinstag wird es blumig für den 1. FC Kaiserslautern. Die Roten Teufel benötigen dringend einen Dreier gegen das Schlusslicht, hauptsächlich, um für Ruhe auf Deutschlands höchstem Fußballberg zu sorgen. Nach der Gewissheit, dass der FCK wohl die kühnen Aufstiegsträume sehr früh beerdigen kann, wurden erstmals kritische Stimmen rund um den Cheftrainer laut. Gegen den Tabellenletzten soll wieder die Liebe auf dem Betzenberg zurückkehren.

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Mit der Spvgg aus Fürth reist ein ebenfalls formschwacher Gast (15. In der Formtabelle, ein Platz vor dem FCK) nach Kaiserslautern. Die Franken sind mit 52 Gegentoren bei großem Abstand die Schießbude der Liga, so trennen 14 Gegentore die Grünweißen vom vorletzten Platz, der SG Dynamo Dresden. Besonders hohe Wellen schlug das letzte Spiel der Gäste: Gegen den direkten Konkurrenten aus Magdeburg führten die Fürther 1:0, kassierten dann in 20 Minuten fünf Gegentore und konnten dennoch fast einen Punkt mitnehmen. Nicht wenige erwarten auch deshalb ein Torfestival am kommenden Samstag. Torsten Lieberknecht will, dass sein Team die „Beste Leistung“ zeigt.

„Wir brauchen Geduld“

Angesprochen auf Diskussionen um seine Person blieb Torsten Lieberknecht verständnisvoll, forderte aber auch Geduld ein. „Ich kann jede Emotionalität nach den letzten Ergebnissen verstehen, Kritik spüre ich allerdings seit meiner Anstellung, das ist kein Novum. Davor renne ich nicht weg. Wir haben jetzt zum ersten Mal unter meiner Leitung zwei Spiele am Stück verloren, konnten aber zuletzt immer auch nach schwierigen Phasen zurückkommen.“ Dabei nannte der 52-Jährige den aktuellen Tabellenführer als Musterbeispiel: „Darmstadt konnte sich in den letzten zwei Jahren enorm stabilisieren, das zeigt, welche Wirkung Geduld auf einen Mannschaft hat. Dahin wollen wir auch, aber dafür braucht es Zeit.“

„Freie Birne“ und „Neue Frische“

„Wir haben uns am Sonntag intern ausgesprochen und besprochen, was wir erwarten“, beschrieb Lieberknecht die Vorgänge im Team unter der Woche. „ Dabei gilt es, den richtigen Mix zu finden. Wir haben geklärt, was schlecht lief. Jeder konnte seinen Frust abladen, dabei half auch der freie Tag. Mit neuer Frische wollen wir das Wochenende angehen, wir wollen ins Tun kommen.“ Dennoch sind auch die Mannen auf dem Platz gefordert. „Wir wollten unter der Woche möglichst schnell die Birne frei bekommen. Die Mannschaft weiß dennoch, dass sie gefordert ist und auch in der Pflicht steht.“

Kim wieder eine Option – Berisha fraglich

Ivan Prtajin fällt verletzungsbedingt aus, hinzu kommen mit Fabian Kunze (Gelbsperre) sowie Dion Hofmeister (bei der U17- Nationalmannschaft) zwei weitere Ausfälle. Neuzugang Mergim Berisha ist zumindest Stand Donnerstagvormittag fraglich. Zwar konnte Mahir Emreli Teile des Mannschaftstraining absolvieren, für das Wochenende ist der Stürmer jedoch keine Option. Ji-Soo Kim könnte zurück in den Kader kehren, für ihn erhielt der FCK „grünes Licht“ aus Brentford.

Mindestens 40.204 Fans werden am Samstag um 13 Uhr auf dem Betze sein, wenn die Partie angepfiffen wird. Tobias Reichel wird die Partie leiten.

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