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·23. August 2026
Bielefeld sucht Gründe für Pokal-Aus: „Du kannst es nicht mehr gutmachen“

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Bild: Thomas F. Starke/Getty Images
Arminia Bielefeld ist überraschend in der ersten Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Der Zweitligist verlor bei der SG Sonnenhof Großaspach im Elfmeterschießen. Trainer Oliver Kirch verzichtete anschließend auf Ausreden.
Anders als eine Niederlage im Ligaalltag lasse sich das Pokal-Aus nicht in der folgenden Woche korrigieren. Die Chance auf die zweite Runde ist endgültig vergeben. „Du kannst es nicht mehr gut machen“, erklärte Kirch in der Sportschau nach dem Spiel.
Großaspach ging bereits in der zwölften Minute durch Elias Rahn in Führung. Kurz vor der Pause schlug Arminia zurück: Stefano Russo und Joel Grodowski drehten die Partie innerhalb von zwei Minuten.
Nach dem Seitenwechsel glich Fabian Eisele per Handelfmeter aus. In der Nachspielzeit sah Joel Felix die Gelb-Rote Karte, weshalb Bielefeld die Verlängerung in Unterzahl bestreiten musste. Marius Wörl traf dort noch den Pfosten.
Im Elfmeterschießen scheiterten Maximilian Bauer und Tim Handwerker an Torhüter Maximilian Reule. Roberts Uldrikis schoss den dritten Bielefelder Versuch über das Tor. Damit war das Pokal-Aus besiegelt.
Kirch machte das Ausscheiden nicht allein am Elfmeterschießen fest. Seine Mannschaft habe es zuvor nicht geschafft, die Favoritenrolle anzunehmen und über 90 Minuten Klarheit in ihr Spiel zu bekommen. Lediglich in der Schlussphase der ersten Halbzeit habe Arminia die Partie kontrolliert.
Besonders beschäftigte den Trainer die Enttäuschung der mehr als 2.000 mitgereisten Anhänger. Dass diese nach der langen Fahrt mit leeren Händen nach Hause fahren mussten, tue ihm am meisten weh, erklärte Kirch in den offiziellen Vereinsstimmen.
Für den Pokalfinalisten von 2025 endet der Wettbewerb damit erstmals seit sechs Jahren wieder vor der zweiten Runde. Eine schnelle Reaktion ist dennoch erforderlich, denn am kommenden Samstag gastiert Bielefeld beim 1. FC Nürnberg.







































