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·17. Januar 2026

Bielefeld weiter im Abwärtsstrudel: "Werden den Kopf nicht hängen lassen"

Artikelbild:Bielefeld weiter im Abwärtsstrudel: "Werden den Kopf nicht hängen lassen"

Der Abwärtstrend bei Arminia Bielefeld geht weiter: Durch die 0:1-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf verloren die Ostwestfalen nicht nur den Jahresauftakt, sondern fielen auch erstmals in der laufenden Saison auf den Relegationsplatz. Trainer Mitch Kniat bleibt aber optimistisch.

Kniat trauert Wörls "Riesenchance" nach

Sechs Spiele ohne Sieg, dabei lediglich zwei Zähler und nur zwei eigene Tore. Arminia Bielefeld ist durch die weiterhin anhaltende Schwächephase vollends im Abstiegskampf der zweiten Liga angekommen. Das zeigte sich auch bei der unglücklichen Niederlage in Düsseldorf, die durchaus zu verhindern war. "Ich habe ein Spiel gesehen, was wenn man es über 90 Minuten betrachtet, ziemlich ausgeglichen war", fasste DSC-Coach Mitch Kniat zusammen und und erklärte: "Es waren zwei Mannschaften, die einen vernünftigen Plan mit und gegen den Ball hatten."


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Dass seine Mannschaft letztlich trotzdem als Verlierer vom Platz ging und dadurch den Gegner aus Düsseldorf auch in der Tabelle passieren lassen musste, machte Kniat an Schlüsselszenen fest. "Zunächst hatten wir durch Wörl die Riesenchance, wo er nur die Latte trifft. Wenn der natürlich reingeht, dann wird es auch für die Fortuna schwer zurückzukommen", sagte der Trainer zur ersten Situation. Außerdem sei die Ecke, die zum entscheidenen Treffer führte, "vermeidbar gewesen". Da letztlich beide Situationen zu Ungunsten der Arminia verliefen, sei die sehr ausgeglichene Partie auf Seiten der Heimmannschaft gekippt. "Ich glaube es war allen klar, die das Spiel gesehen haben: Wer das erste Tor macht, gewinnt das Spiel."

"Wunden lecken und dann besser machen"

Kniat betonte, dass er seiner Mannschaft keine Vorwürfe mache, auch wenn der Blick auf die Tabelle nun "natürlich alles andere als positiv" sei. "Wir wussten, dass das heute passieren kann. Das ist nicht schön, aber wir werden den Kopf jetzt nicht hängen lassen. Wir müssen diese Leistung, die wir heute gezeigt haben stetig verbessern und weiter fleißig bleiben", erklärte der Arminia-Trainer und betonte: "Wir müssen uns die Intensität in der Woche erarbeiten, dann wird ein Spiel auch wieder in unsere Richtung kippen." Das soll aus Sicht der Ostwestfalen am besten bereits am kommenden Freitag der Fall sein, wenn Holstein Kiel zu Gast an der Alm ist. Bis dahin heißt es: "Wunden lecken, Spiel analysieren und dann besser machen."

Gegen die KSV Holstein werden wohl auch wieder die drei Winter-Neuzugänge eine Rolle spielen, die gegen Düsseldorf alle zum Einsatz kamen und denen Kniat ein positives Zeugnis ausstellte. Während er zwar bei Semir Telalovic und Jannik Rochelt noch "Luft nach oben" sah, zeigte er sich insbesondere von Abwehrmann Maxi Bauer begeistert: "Maxi war sehr souverän, hat viele Zweikämpfe gewonnen, einen guten Spielaufbau gehabt und insgesamt Ruhe ausgestrahlt. Das, was wir uns gewünscht und erhofft haben, hat er auf jeden Fall gezeigt", freute sich Kniat. Letztlich sei er mit allen Neuzugängen "ziemlich zufrieden".

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