Borussia Dortmund
·21. August 2026
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·21. August 2026
Der Konzern der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA weist dabei für das abgelaufene Geschäftsjahr, wie bereits im Februar 2026 prognostiziert, einen Jahresfehlbeitrag von 21,7 Mio. EUR aus. Ursächlich ist dabei im Wesentlichen das frühe Ausscheiden aus der UEFA Champions League gegen Atalanta Bergamo, das gemeinsam mit dem Wegfall der Erlöse aus der FIFA Klub-Weltmeisterschaft zu einem Umsatzrückgang von 65,6 Mio. EUR (460,5 Mio. EUR) gegenüber dem Vorjahr geführt hat. Das Transferergebnis lag bei 59,3 Mio. EUR. Letzteres ergibt sich unter anderem durch den Transfer von Jamie Gittens zum FC Chelsea.
Eine sportlich ambivalente Saison, geprägt vom frühen Ausscheiden aus den Pokalwettbewerben, aber einem erfolgreichen Abschneiden in der Bundesliga mit erneuter Vizemeisterschaft, hat der BVB gleichzeitig bereits dazu genutzt, um das strukturelle finanzielle Defizit aufzuarbeiten. Drei Hebel greifen dabei ineinander: höhere Umsatzerlöse, geringere Kaderkosten und reduzierte Sachkosten.
Bilanzpressekonferenz von Borussia Dortmund
In seiner ersten Bilanzpressekonferenz als Sprecher der Geschäftsführung ordnete Carsten Cramer die Zahlen und den Status Quo entsprechend ein: „Wir haben die komplizierte, herausfordernde und extrem komplexe vergangene Saison aktiv dafür genutzt, an unseren strukturellen Defiziten zu arbeiten, starke Wachstumspotenziale noch klarer zu identifizieren und den BVB noch unabhängiger von Transferaktivitäten und zukunftsfähiger aufzustellen. Wir gehen gestärkt aus der Vorsaison.“
Die Bilanz des einzigen börsennotierten Bundesligisten bleibt dabei robust, wie BVB-Geschäftsführer Thomas Treß erläuterte: „Der Jahresfehlbeitrag von über 20 Millionen Euro ist für uns nicht zufriedenstellend. Gleichzeitig liegt unser Eigenkapital weiterhin bei rund 300 Mio. EUR, die Eigenkapitalquote übersteigt 50 Prozent, neue Finanzschulden wurden nicht aufgenommen sowie keine Kontokorrentkreditlinien in Anspruch genommen.“
Auch die Entwicklung des Bereichs Sponsoring und Hospitality verläuft positiv: Der Gesamtumsatz stieg hier im bilanzierten Zeitraum zwischen dem 1. Juli 2025 und dem 30. Juni 2026 auf 170,3 Mio. EUR und damit um 7,3 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr. Mit Vodafone, Polestar und Lenovo konnten zur vergangenen Saison drei starke neue Partner gewonnen werden. Die Zusammenarbeit mit REWE wurde in einem innovativen Modell als Trainingwear-Partner ausgebaut. Verlängert wurden unter anderem die Partnerschaften mit Evonik, Pluto TV, Hankook, Atlas und Coca-Cola. Im BVBBusinessNetzwerk sind inzwischen mehr als 500 Unternehmen organisiert.
Der BVB wächst beständig und investiert dabei weiter in seine infrastrukturelle Leistungsfähigkeit. Unter anderem ein dauerhaft ausverkaufter SIGNAL IDUNA PARK sowie mittlerweile ca. 90 Mio. Social-Media-Follower auf allen Kanälen sind ein Beleg dafür. Für die neue Gesundheitswelt ist der Grundstückskauf abgeschlossen, die Eröffnung für das erste Halbjahr 2028 geplant. Weitere Erweiterungen am Standort Dortmund-Brackel beinhalten unter anderem den Bau eines neuen Trainingsgeländes für den Frauenfußball sowie weitere Optimierungen für die Männer und den Jugendbereich.







































