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·26. April 2026

Bittere HSV-Erkenntnis: Der Klassenerhalt geht nur über die Konkurrenz!

Artikelbild:Bittere HSV-Erkenntnis: Der Klassenerhalt geht nur über die Konkurrenz!

Ein schlechtes Spiel machte der HSV gegen die TSG Hoffenheim nicht. In vielen Statistiken war man den Kraichgauern sogar ebenbürtig oder überlegen.

Und doch stand die Mannschaft am Ende mit null Punkten da – wie schon in den vergangenen drei und in vier der letzten fünf Partien. Trotz einer klaren Leistungssteigerung im Vergleich zu den schwachen Auftritten in Bremen und Stuttgart leistete sich der HSV zu viele kritische Fehler.


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Oder wie es Merlin Polzin formulierte: „Am Ende ist es entscheidend, wie du verteidigst und wie du vorne verwertest. Und das können wir besser machen, weil wir es schon besser gezeigt haben.“

Polzin liegt damit richtig und falsch zugleich. Ja, der HSV zeigte in dieser Saison bereits an beiden Enden des Feldes, dass er es besser machen kann. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass dieser Nachweis der eigenen Leistungsfähigkeit mittlerweile Wochen, wenn nicht gar Monate zurückliegt. Seit Anfang März holten ligaweit nur der VfL Wolfsburg und Union Berlin weniger Punkte.

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Foto: Getty Images

HSV profitiert von schwacher Keller-Konkurrenz

Dass der eigene Vorsprung auf den Relegationsplatz bei drei Niederlagen in Serie nur um einen Zähler zusammengeschmolzen ist, verdankt der HSV einzig und allein den ausbleibenden Ergebnissen der Konkurrenz. Sowohl dem FC St. Pauli als auch Wolfsburg gelingt es so gut wie gar nicht, aus der sportlichen Durststrecke der Rothosen Kapital zu schlagen. Oder anders gesagt: Nur dank Heidenheimer Schützenhilfe kann der Aufsteiger halbwegs entspannt auf die letzten drei Spieltage blicken.

Die bittere Erkenntnis lautet jedoch, dass man in den nächsten Wochen auf ähnliche Geschenke der anderen Bundesligisten hoffen muss. Denn angesichts der eigenen Formschwäche sowie des hammerharten Restprogramms mit Duellen gegen Frankfurt, Freiburg und Leverkusen können und sollten HSV-Fans nicht mit weiteren Punkten ihres Teams planen.

Es bleibt aus hanseatischer Sicht also nur zu hoffen, dass die starke Phase zu Rückrundenbeginn für den Klassenerhalt ausreicht. Möglicherweise hat sich der HSV dort das entscheidende Polster verschafft, um eine Dürreperiode wie die aktuelle schadlos zu überstehen. Ob das wirklich so ist, werden aber auch zwei Nord-Konkurrenten mitentscheiden.

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