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·12. Februar 2026
Bleibt Ndiaye auf Schalke? Leih-Neuzugang reagiert

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·12. Februar 2026

Nach seinem Blitzstart beim FC Schalke 04 sorgt Moussa Ndiaye direkt für Eindruck. Der Leihspieler übernimmt Verantwortung, doch seine Zukunft im Verein bleibt offen.
Moussa Ndiaye soll beim FC Schalke 04 gleich zwei Rollen erfüllen – kurzfristiger Problemlöser und langfristiges Entwicklungsprojekt. Der Linksverteidiger wurde erst am Deadline Day vom RSC Anderlecht ausgeliehen, stand aber nur wenige Tage später bereits in der Startelf gegen Dynamo Dresden (2:2). Trotz der hektischen ersten Tage zog der 23-Jährige in einer Medienrunde ein positives Fazit: „Ich bin zufrieden. Aber es war gar nicht einfach, meine Woche war sehr turbulent.“
Die sportliche Ausgangslage erklärt, warum Schalke so schnell handelte. Stammspieler Vitalie Becker fällt mit Knieproblemen aus, und im Kader klaffte auf der linken Abwehrseite eine Lücke. Intern ist jedoch klar geregelt, dass Ndiaye keine dauerhafte Verdrängung des Talents darstellen soll.
Schalke-Boss Frank Baumann stellte unmissverständlich klar: „Vita hat es sich verdient, dass er als Stammspieler zurückkommen wird.“ Genau deshalb entschieden sich die Verantwortlichen bewusst für eine Leihlösung ohne Kaufoption – ein Zeichen dafür, dass Ndiaye vor allem als temporäre Verstärkung eingeplant ist.
Der Neuzugang selbst nimmt die Situation professionell an. Konkurrenzkampf schreckt ihn nicht ab, im Gegenteil: „Das ist doch eine tolle Ausgangssituation“, sagte der Senegalese und betonte, dass sich in einem ambitionierten Team jeder seinen Platz erarbeiten müsse. Bis Becker wieder fit ist, stehen seine Chancen auf regelmäßige Einsätze gut, was auch für Schalke wichtig ist, denn die Defensive braucht Stabilität.
Neben dem Platz zeigt sich der Verteidiger schnell integriert. Die Atmosphäre bei den Königsblauen kannte er schon vor seinem Wechsel, weil er Spiele des Klubs verfolgt hatte. „Ich kannte Schalke schon vorher, ich habe einige Spiele gesehen. Ich habe immer Leroy Sané beobachtet“, erzählte er. Diese Vertrautheit erleichterte ihm offenbar den Start im neuen Umfeld.
Wie lange sein Kapitel in Gelsenkirchen dauert, ist allerdings offen. Der Leihvertrag läuft nur bis Saisonende, und auf Fragen nach seiner Zukunft reagiert Ndiaye zurückhaltend: „Das werden wir sehen.“ Bis dahin liegt sein Fokus klar auf der Gegenwart – und darauf, Schalke sportlich weiterzuhelfen, solange der Verein ihn braucht.









































