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·3. Juli 2026

Blick in die DFB-Zukunft: Schweinsteiger äußerst skeptisch

Artikelbild:Blick in die DFB-Zukunft: Schweinsteiger äußerst skeptisch

Nach dem frühen WM-Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft richtet sich der Blick gen Zukunft. Weltmeister Bastian Schweinsteiger äußert seine Skepsis.

Gleich nach dem WM-Aus gegen Paraguay im Sechzehntelfinale waren die Diskussionen um die Zukunft des DFB und dessen Personalien groß. Auch Bastian Schweinsteiger, ehemals deutscher Nationalspieler und mittlerweile als Experte bei der ARD tätig, blickt sorgenvoll in Richtung kommende Jahre.


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„Aktuell habe ich für die EM in zwei Jahren keine große Hoffnung. Wir sind Mittelmaß, das ist die nackte Wahrheit, wenn man sich so präsentiert“, so „Schweini“, der beim WM-Erfolg 2014 in Brasilien zum großen Leistungsträger wurde. Der 41-Jährige erwartet einen Umbruch – und das nicht nur auf der Trainerposition.

„DNA verloren“ – Schweinsteiger mit knallhartem DFB-Fazit

Denn zwar gilt besonders die Zukunft von Bundestrainer Julian Nagelsmann an der Seitenlinie des DFB als äußerst fraglich, dennoch wird Schweinsteiger bereits zu viel über mögliche neue Namen gesprochen. „Nagelsmann ist noch unter Vertrag, das müssen wir respektieren“, betont der einstige Bayern-Star, sagt zugleich aber auch: „Ich sag’ mal so, nach so einem Ausscheiden ist es immer so, dass man über den Trainer sprechen muss und ich glaube, dass Jürgen Klopp ein großer Trainer ist und dass er eine Aufbruchstimmung erzeugen kann. Und ich glaube, im Hinblick auf die Europameisterschaft wäre das sehr wichtig.“

Nach dem enttäuschenden Turnier in Nordamerika findet im Jahr 2028 in zwei Jahren die Europameisterschaft in den vier Ländern des Vereinigten Königreichs von Großbritannien statt. Nach aktuellem Stand müsste für eine erfolgreiche EM aber deutlich mehr passieren, als nur ein Trainerwechsel.

Denn der Niedergang des DFB im internationalen Fußball greift deutlich tiefer, stellt Schweinsteiger fest: „Meine Ex-Kollegen sagen zu mir, wir hätten unsere DNA verloren. Wir haben den Fehler gemacht vor Jahren, dass wir nur noch fußballerische Lösungen gesucht haben. Unsere eigenen Stärken und Tugenden, für die wir im Ausland respektiert worden sind, haben wir aufgegeben oder vernachlässigt.“

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Foto: Getty Images

Das muss sich in naher Zukunft also dringend ändern. Ein Trainerwechsel wäre demnach nur der Anfang von einem weitreichenden Umbruch, der beim DFB ansteht.

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