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·26. August 2026

Bodø/Glimt marschiert in die Champions League: Frühe Rote Karte bricht NEC das Genick

Artikelbild:Bodø/Glimt marschiert in die Champions League: Frühe Rote Karte bricht NEC das Genick

Bodø/Glimt hat erneut europäische Geschichte geschrieben. Die Norweger besiegten NEC Nijmegen im Rückspiel der Champions-League-Play-offs souverän mit 3:0 und machten nach dem 3:1-Auswärtssieg im Hinspiel den Einzug in die Ligaphase der Königsklasse perfekt.

Für die Niederländer war die Partie bereits nach wenigen Minuten deutlich komplizierter geworden.


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Früher Platzverweis stellt die Weichen

NEC musste auf eine Aufholjagd hoffen, erwischte jedoch den denkbar schlechtesten Start. Bereits in der dritten Minute eilte Torhüter Gonzalo Crettaz aus seinem Strafraum, um einen Alleingang von Andreas Helmersen zu verhindern. Dabei spielte der Argentinier den Ball mit der Hand und sah folgerichtig die Rote Karte.

Die Gäste mussten somit fast die gesamte Partie in Unterzahl bestreiten und ihre ohnehin schwierige Aufgabe wurde noch größer.

Ersatztorwart Nikolas Polster hielt NEC zunächst mit mehreren starken Paraden im Spiel und verhinderte einen frühen Rückstand.

Doppelschlag entscheidet das Duell

Lange stemmten sich die Niederländer gegen die drohende Niederlage, doch kurz vor der Pause schlug Bodø/Glimt doppelt zu.

Zunächst verwertete Fredrik André Bjørkan eine flache Hereingabe aus kurzer Distanz zum 1:0. Nur wenige Augenblicke später legten die Gastgeber nach. Sondre Auklend zeigte im Strafraum Übersicht und erhöhte auf 2:0.

Spätestens mit diesem Doppelschlag war das Duell praktisch entschieden. Aus dem Hinspiel brachten die Norweger bereits einen Zwei-Tore-Vorsprung mit, sodass NEC nun vier Treffer benötigt hätte.

Bodø kontrolliert die zweite Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel nahm Bodø/Glimt etwas Tempo aus der Partie. Mit einem Mann mehr kontrollierten die Norweger Ball und Gegner, ohne dabei ständig auf das nächste Tor zu drängen.

NEC fehlten sowohl die Kräfte als auch die Möglichkeiten, noch einmal Spannung aufzubauen. Die Gastgeber verwalteten ihren Vorsprung souverän und ließen defensiv kaum etwas zu.

Eigentor setzt den Schlusspunkt

Rund eine Viertelstunde vor dem Ende fiel schließlich noch das dritte Tor des Abends. Jens Petter Hauge setzte sich stark auf dem Flügel durch und brachte den Ball scharf vor das Tor.

In der Mitte sorgte die Hereingabe für Verwirrung in der NEC-Abwehr, ehe der Ball unglücklich von Deveron Fonville ins eigene Netz abgefälscht wurde.

Mit dem 3:0 war auch das letzte Fünkchen Hoffnung der Gäste endgültig erloschen.

Königsklasse für Bodø, Europa-League-Trost für NEC

Über beide Spiele hinweg war Bodø/Glimt die klar bessere Mannschaft und setzte sich verdient mit insgesamt 6:1 durch. Die Norweger dürfen damit erneut von großen Europapokalabenden gegen die Elite des Kontinents träumen.

NEC verpasst zwar die erstmalige Qualifikation für die Champions League, geht aber nicht leer aus. Die Niederländer dürfen sich auf ihre erste Teilnahme an einer europäischen Liga- beziehungsweise Gruppenphase seit der Saison 2008/09 freuen und werden in der Europa League an den Start gehen.

Für Bodø/Glimt hingegen lebt der Traum von der Königsklasse weiter. Nach dem Achtelfinaleinzug in der Vorsaison wollen die Norweger nun erneut zeigen, dass sie auch gegen Europas Schwergewichte bestehen können.

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