Bodø/Glimt schlägt eiskalt zu und steht mit einem Bein in der Champions League | OneFootball

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·20. August 2026

Bodø/Glimt schlägt eiskalt zu und steht mit einem Bein in der Champions League

Artikelbild:Bodø/Glimt schlägt eiskalt zu und steht mit einem Bein in der Champions League

Bodø/Glimt hat sich im Hinspiel der Champions-League-Play-offs eine hervorragende Ausgangsposition erarbeitet. Die Norweger gewannen auswärts bei NEC Nijmegen mit 3:1 und dürfen vom Einzug in die Ligaphase der Königsklasse träumen.

Vor heimischer Kulisse startete NEC durchaus engagiert in die Partie und hatte zunächst mehr Ballbesitz. Nach elf Minuten drohte den Niederländern jedoch früh ein Rückschlag, als Schiedsrichter François Letexier auf Handspiel entschied. Nach VAR-Überprüfung wurde der Strafstoß jedoch wieder zurückgenommen.


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Die Erleichterung hielt allerdings nicht lange an. Bodø/Glimt übernahm zunehmend die Kontrolle und ging wenig später in Führung. Nach einem starken Dribbling von Jens Petter Hauge spielte dieser Sondre Fet frei, der den Ball flach im kurzen Eck versenkte.

Helmersen erhöht vom Punkt

Die Gäste blieben das gefährlichere Team. Nachdem Andreas Helmersen NEC-Keeper Gonzalo Crettaz bereits geprüft hatte, wurde Bodø für seine Überlegenheit belohnt. Tobias Storm zog Ole Blomberg im Strafraum am Trikot, der fällige Elfmeter war unumstritten.

Helmersen übernahm die Verantwortung und verwandelte souverän zum 2:0. Der Treffer setzte die starke Serie des Angreifers fort, dessen Torerfolge für Bodø zuletzt fast immer mit Siegen verbunden waren.

Bodø entscheidet die Partie früh

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Norweger am Drücker. Nur wenige Minuten nach Wiederbeginn erhöhte Haitam Aleesami auf 3:0. Nach einer präzisen Ecke von Patrick Berg setzte sich der Verteidiger im Luftduell durch und köpfte unhaltbar ins lange Eck.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt schien die Partie entschieden. NEC wirkte ideenlos und fand gegen die kompakte Defensive der Gäste kaum Mittel. Bodø hatte sogar Chancen auf einen noch höheren Sieg, ließ diese jedoch ungenutzt.

NEC schöpft spät noch Hoffnung

Erst in der Schlussphase gelang es den Gastgebern, mehr Druck aufzubauen. Tjaronn Chery zwang Nikita Haikin zunächst zu einer starken Parade, ehe NEC doch noch zu einem wichtigen Treffer kam.

Nach einer Weiterleitung von Dusan Tadic traf Clement Bischoff am langen Pfosten zum 1:3. Kurz darauf hätte NEC beinahe noch weiter verkürzt, doch ein Kopfball landete lediglich am Pfosten.

Historischer Erfolg für die Norweger

Trotz der späten Druckphase brachte Bodø/Glimt den Zwei-Tore-Vorsprung über die Zeit und schrieb damit ein kleines Stück Vereins- und Landesgeschichte. Noch nie zuvor hatte ein norwegischer Klub ein Auswärtsspiel in den Champions-League-Play-offs gewonnen.

Mit dem 3:1-Erfolg reisen die Norweger nun mit breiter Brust ins Rückspiel. Für NEC wird die Aufgabe dagegen enorm schwierig. Im hohen Norden benötigt die Mannschaft eine starke Aufholjagd, um den Traum von der erstmaligen Teilnahme an der Champions-League-Ligaphase noch am Leben zu halten.

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