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·26. Januar 2026

Boykott-Diskussion kommt für Neuendorf "zur Unzeit"

Artikelbild:Boykott-Diskussion kommt für Neuendorf "zur Unzeit"

DFB-Präsident Neuendorf hält die Diskussion über einen WM-Boykott wegen der USA für verfrüht. Das Präsidium will sich dennoch am Freitag mit dem Thema befassen.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hält trotz der großen Fragezeichen hinter Co-Gastgeber USA nichts von der momentanen Diskussion über einen WM-Boykott. Die Debatte sei "zum jetzigen Zeitpunkt völlig verfehlt" und komme zur "Unzeit", sagte der 64-Jährige am Montag beim Neujahrsempfang der Deutschen Fußball Liga (DFL) in Frankfurt/Main.


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Das DFB-Präsidium wird sich laut Neuendorf dennoch am Freitag mit dem Thema beschäftigen, das von Vizepräsident Oke Göttlich forciert wurde. Die Politik von US-Präsident Donald Trump sei für den DFB "sehr schwer zu bewerten, das überlassen wir der Politik".

Ob er Anhängern eine Reise zur WM empfehlen könne, ließ Neuendorf offen: "Das muss jeder Fan erstmal für sich entscheiden - mit Unterstützung der Bundesregierung. Das muss die Politik bewerten und Empfehlungen abgeben an die Menschen, die in USA reisen wollen."

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