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·3. Oktober 2026

Brasilien gegen Indien - Ancelotti-Elf lässt nichts anbrennen

Artikelbild:Brasilien gegen Indien - Ancelotti-Elf lässt nichts anbrennen

Im letzten der drei Testspiele traf Brasilien auf Indien. Dabei holte sich die Seleção einen ungefährdeten Sieg.

Indiens Torhüter schwächelt

Nach der Weltmeisterschaft ging es für Brasilien mit zwei Testspielen gegen Australien weiter. Im ersten Duell holte die Seleção ein glückliches Unentschieden, bevor man beim zweiten Auftritt mehr überzeugte und einen Sieg einfuhr. Nun schloss Brasilien die Länderspielpause mit einem Testspiel gegen Indien ab. Noch nie zuvor trafen beide Länder aufeinander. Die Gastgeber holten zuvor ein 1:1 gegen WM-Teilnehmer Panama, bevor in wenigen Tagen das nächste Testspiel gegen Uruguay ansteht.


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Verzichten musste Carlo Ancelotti dabei auf Barcelona-Star Raphinha, der im Rückspiel gegen Australien zur Halbzeit ausgewechselt worden war. Demgegenüber setzte der 67-Jährige auf neue Gesichter. Im Tor durfte Coritiba-Schlussmann Pedro Morisco ran, während der 19-jährige Verteidiger Arthur Dias und Sturmroutinier Pedro ihre Startelfdebüts bekamen.

Bereits nach einer Minute gab Brasilien durch Pedro den ersten Versuch ab. Im Gegenzug meldete sich Indien in der achten Minute mit dem Nachschuss nach einer Ecke zum ersten Mal vor dem brasilianischen Kasten, doch Vinicius Junior antwortete ebenso prompt. Brasilien brachte zwar seine Dominanz auf den Platz und ging durch Chelsea-Star Estevão in der 28. Minute in Führung. Dabei profitierte die Seleção auch vom schlechten Positionsspiel des indischen Schlussmann Gurpreet Singh Sandhu.

Brasilien ließ das Spiel gemächlich angehen, war aber auch nicht zu einem intensiven Niveau gezwungen. In der 42. Minute profitierte man erneut von einem Fehler von Singh Sandhu. Pedro nahm einen Steckpass auf und baute die Führung aus, obwohl der Keeper den Ball ablenkte.

Souveräne Seleção

Zur zweiten Halbzeit warf Carlo Ancelotti nochmal die Rotationsmaschine an und wechselte gleich fünfmal, auf den Platz kam unter anderem das Arsenal-Duo Bruno Guimarães und Gabriel Magalhães. Der interessanteste Wechsel bei Indien geschah auf der Torhüterposition. Prabhsukhan Singh Gill stand nun zwischen den Pfosten.

Die erste Chance hatte Indien durch den in Australien geborenen Ryan Williams, der einst für Portsmouth und Fulham spielte, doch der Gastgeber blieb erfolglos. Auch ein abgefälschter Versuch aus spitzem Winkel von Manvir Singh zwang Morisco zum Eingreifen. Im Gegenzug nutzte der ebenfalls eingewechselte Samuel Lino seine erste Chance für Brasilien in der 58. Minute. Joker Endrick probierte es bei seinem ersten Versuch aus der Ferne, blieb aber mit links erfolglos.

Positiv bei Brasilien zu erwähnen sind noch zwei Spieler. Einerseits griff Torhüter Pedro Morisco in schwierigen Situationen erfolgreich ein und legte eine solide Partie hin. Andererseits brachte Endrick frischen Wind in die Offensive und wollte sich damit für mehr Einsatzzeit bei Real Madrid empfehlen. In der Schlussphase plätscherte das Spiel langsam aus, wobei Ancelotti seine verbleibenden Wechsel für die Feldspieler nutzte. Mit dem Schlusspfiff machte Samuel Lino mit dem 4:0 seinen Doppelpack perfekt.

Insgesamt ist festzustellen, dass der Unterschied des Niveaus zu groß war, als dass von einem guten oder sinnvollen Spiel zu sprechen war. Zwar zeigte Indien in der ein oder anderen Szene gute Ansätze, doch der Zweck der Partie lag für Brasilien vor allem in der finanziellen Komponente. Mit dem Sieg endet die Länderspielpause für Brasilien. Im November warten Japan und Singapur auf die Seleção.

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