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·3. Juli 2026
Bremer-Abgang droht: Inter will Coup von 2022 rückgängig machen

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Inter haben laut Gianluca Di Marzio starkes, konkretes Interesse daran gezeigt, Gleison Bremer von Juventus zu verpflichten – dem maßgeblichen italienischen Transferjournalisten, dessen Erfolgsbilanz dies zu deutlich mehr als bloßem Hintergrundrauschen macht.
Der Bericht bekommt angesichts der Vorgeschichte eine besondere Brisanz. Im Sommer 2022 verhandelte Inter monatelang über eine Verpflichtung Bremers von Torino und hatte sich mit dem Verteidiger bereits auf die persönlichen Bedingungen geeinigt, bevor Juventus mit einem Paket im Berichtsvolumen von bis zu 50 Mio. Euro dazwischenging und damit einen Deal kaperten, den die italienischen Medien als Transfercoup des Jahres bezeichneten. Der Brasilianer kam als vorgesehener Ersatz für De Ligt zu den Bianconeri und unterschrieb einen Vertrag, der später bis 2029 verlängert wurde.
Bremers Vertrag enthält eine Ausstiegsklausel von Berichten zufolge rund 58 Mio. Euro, eine Summe, die vor seiner schweren Knieverletzung in der vergangenen Saison festgelegt wurde und seinen aktuellen Marktwert auf geschätzte 35–40 Mio. Euro gedrückt hat. Juventus soll intern eher auf etwas in der Nähe von 70 Mio. Euro hoffen, wobei in der italienischen Transferberichterstattung immer wieder darauf hingewiesen wird, dass der Klub strukturell womöglich auf mindestens einen bedeutenden Verkauf angewiesen ist. Bremer gehört dabei – mit einer vertraglich festgelegten Ausstiegsmöglichkeit und mehreren Interessenten – zu den wahrscheinlichsten Kandidaten, um diesen Kapitalgewinn zu erzielen.
Inter ist nicht allein. Manchester United, Liverpool, Chelsea, Bayern München, Atlético Madrid und Newcastle wurden allesamt mit ihm in Verbindung gebracht, wobei das Interesse aus der Premier League im Vergleich zum direkteren Ansatz von Inter als eher vorsichtig beschrieben wird. Juventus sondiert bereits defensiven Ersatz für den Fall eines Abgangs, wobei der frühere Inter-Innenverteidiger Milan Škriniar – derzeit bei Fenerbahçe – zu den beobachteten Namen als möglicher Nachfolger gehört.
Die Situation um Bremer steht bei Continassa neben einem breiteren defensiven Transferdruck. Juventus hat bereits ein Angebot von Chelsea für Andrea Cambiaso abgelehnt, was zeigt, dass der Klub selbst gut finanzierte Vorstöße abwehren kann, wenn die Bewertung zu niedrig ausfällt – auch wenn Bremers Klausel diese Haltung hier schwerer aufrechterhaltbar macht, falls Inter sein Interesse bei oder nahe 58 Mio. Euro formalisiert.
Der frühere Inter-Stürmer Aldo Serena forderte den Klub öffentlich dazu auf, sich um Bremer zu bemühen, und warnte, dass Gelegenheiten, sich auf Kosten eines direkten Rivalen zu verstärken, selten seien. Ob Inter diesen Wunsch in ein konkretes Angebot zu einer Summe umsetzt, die Juventus akzeptiert, wird darüber entscheiden, ob daraus die Transfergeschichte wird, die dieses Transferfenster prägt.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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