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·30. August 2026
Brest - TFC: Ajorque rettet sein Team – Lachuer: „Wir wollen ihn halten“

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Mit einem Kopfballtor in der Nachspielzeit gegen Toulouse (2:2) hat Ludovic Ajorque dem Stade Brestois an diesem Samstag einen wertvollen Punkt gesichert – in seinem 200. Spiel in der höchsten Spielklasse. Ein weiterer Beweis für die Bedeutung des begehrten Kolosses von La Réunion, den der Klub unbedingt behalten will.
Es waren nur noch wenige Sekunden zu spielen, und Brest glaubte bis zum Schluss daran. In der 90.+5 Minute stieg Ludovic Ajorque nach einer perfekt getretenen Flanke des eingewechselten Kapitäns Hugo Magnetti zum Kopfball hoch, überwand Guillaume Restes und rettete gegen Toulouse noch ein Unentschieden (2:2). Eine Erlösung für die Ti Zefs nach einer wahren Flut an hohen Bällen, die eine bis dahin stabile Abwehr aus Toulouse am Ende doch noch in die Knie zwang. Es brauchte letztlich sogar eine 36. Flanke, die 7 Ecken nicht mitgerechnet, ehe die Mannschaft aus dem Finistère ihren Gegner endlich knacken konnte. Und für den Stürmer, der an diesem Samstag sein 200. Spiel in der Ligue 1 bestritt, hätte es kaum eine schönere Art geben können, dieses Jubiläum zu markieren.
Das Schönste daran ist, wie dieses Tor entstand. Lange Zeit wurde der Koloss von La Réunion (1,96 m, 93 kg) von der athletischen und aggressiven Innenverteidigung aus Toulouse in Schach gehalten und hatte Mühe, das richtige Timing bei den Flugbahnen zu finden. Paradoxerweise fand er die Lücke genau in dem Moment, als Toulouse in der letzten Viertelstunde mit einer Dreierabwehr das Zentrum verdichtete. Genau da entwischte er der Aufmerksamkeit des Amerikaners Mark McKenzie, der bis dahin noch souverän gewesen war. Ein Auftritt voller Wucht, der seinen Trainer Julien Lachuer begeisterte. „Die Verteidiger von Toulouse werden heute Nacht gut schlafen, denn man muss sich mit ihm herumschlagen“, scherzte er, bevor er ein komplettes Profil lobte: „Ludo ist mit dem Fuß sehr geschickt, aber er hat auch eine außergewöhnliche Präsenz in der Luft.“ Von dieser Ausstrahlung profitieren auch seine Mitspieler, wie Kamory Doumbia zeigt, der in dieser Saison bereits bei zwei Toren und einer Vorlage steht.
Diese erneute Demonstration kommt allerdings in einem besonderen Kontext – sportlich wie auf dem Transfermarkt. Sportlich zunächst, weil dieser Punkt Brest zwar vor einer Niederlage bewahrt, aber die Sieglosserie seit dem 8. März 2026 (2:0 gegen Le Havre) nicht beendet. Dann der Transfermarkt: Mit 32 Jahren hat Ajorque nur noch ein Jahr Vertrag, und ein solches Profil bleibt nicht unbeachtet. Vor allem der Nachbar aus Rennes soll von den Qualitäten des ehemaligen Straßburgers angetan sein und sucht einen Nachfolger für den Schweizer Breel Embolo, der in die USA zu Atlanta gewechselt ist. Doch im Finistère vertritt man eine klare Haltung. „Ludo ist ein Leader, eine tragende Figur“, betonte Lachuer, bevor er mit einem Lächeln hinzufügte: „Wissen Sie, dass wir ihn behalten wollen?“ Deutlicher hätte die Botschaft kaum sein können.
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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































