90min
·29. November 2025
Brisante Hamann-Aussagen zu Florian Wirtz – Blitz-Abschied im Januar?

In partnership with
Yahoo sports90min
·29. November 2025

125 Millionen Euro nahm der FC Liverpool für Florian Wirtz in die Hand – ein Investment, das sich bis jetzt nicht ausgezahlt hat. Der 22-Jährige zeigte zuletzt zwar aufsteigende Form, wird aktuell aber von einer Verletzung ausgebremst.
Und so ist Wirtz Anfangszeit bei den Reds mindestens einmal als unglücklich einzustufen, auch wenn ihn dafür nicht die Hauptschuld trifft. Schließlich ist Liverpool aktuell in der größten Krise seit mehreren Jahren und Trainer Arne Slot ist angezählt. Der Norweger hat laut Sky-Experte DIetmar Hamann eine Mitschuld am Formtief von Wirtz.
ZÜ
Für Hamann würde der 22-Jährige aktuell „zu viel nach hinten“ arbeiten. "Er wurde geholt, um Spiele in der Offensive zu beeinflussen – und das hat er bisher nicht getan", sagte er gegenüber CoinPoker.com. Auch deshalb schließt der 52-Jährige mittlerweile sogar einen Blitz-Abschied im Winter nicht aus.
"Ich glaube, er hat jetzt bis Weihnachten Zeit, seinen Wert zu zeigen – was nicht einfach ist, weil die Mannschaft im Moment nicht funktioniert. Wenn er es bis dahin nicht schafft, bin ich mir ziemlich sicher, dass der Klub sich mit ihm zusammensetzt und schaut, was das Beste für beide Seiten ist", führt Hamann aus.
Dass der frühere Liverpooler einen Januar-Wechsel von WIrtz für realisitisch hält, ist dabei nichts Neues. Schon vor einigen Monaten sagte er in einem Interview: "Könnte Florian Wirtz Liverpool im Januar noch auf Leihbasis verlassen? Ja."
Dabei spiele laut Hamann auch die Ablösesumme eine Rolle. "Mit all der Hilfe und dem Schutz durch Klub und Trainer – wenn du jemanden für so viel Geld holst, erwartest du vielleicht, dass er derjenige ist, der die Dinge herumreißt, auch wenn er noch sehr jung ist. Ich glaube nicht, dass er dazu im Moment in der Lage ist. Und wenn ich ihn manchmal sehe, denke ich: Hat er den Glauben verloren, weil es die Premier League ist?", fragt er kritisch.
Gleichzeitig zeige Wirtz durch seine Körpersprache auf dem Platz große Anpassungsprobleme, sagt Hamann: "Manchmal, wenn ich sehe, wie er den Ball verliert, denke ich, es liegt vielleicht daran, dass hier alles viel schneller und physischer ist – als würde er sagen: ‚Ich weiß nicht, ob das etwas für mich ist.‘ Ich hoffe, ich irre mich."
Wie realistisch ein schneller Abschied von Wirtz ist, steht aber auf einem anderen Blatt. Schließlich ist er nicht der einzige teuere Neuzugang, der nicht zündet. Alexander Isak, der sogar noch mehr kostete, wirkt immer noch wie ein Fremdkörper. Es könnte also wieder ein turbulentes Transferfenster an der Merseyside werden.
Weitere Liverpool-News lesen:









































