Anfield Index
·4. Juli 2026
Bruder des Liverpool-Stars trainiert derzeit bei schottischem Klub

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·4. Juli 2026

Jeremie Frimpong kam mit genau der Art von Begeisterung nach Liverpool, die einen schnellen, offensivstarken Außenverteidiger immer begleitet. Die Erwartung war klar: Er würde Schub, Energie und Breite ins Spiel bringen. Stattdessen folgte eine Saison voller Frust, Fehlstarts und eines grausamen Timings, das jeden Schwung zerstören kann, bevor er sich überhaupt richtig aufbaut.
Seine erste Spielzeit kam nie wirklich in Gang. Eine Oberschenkelverletzung am ersten Spieltag in Bournemouth zwang ihn nach etwa einer Stunde vom Platz und gab den Ton für ein quälendes Jahr vor. Die nächsten zwei Spiele verpasste er, im Oktober kehrte er zurück, nur um erneut auszufallen. Es folgte weitere Zeit an der Seitenlinie bis in den späten Herbst und frühen Dezember hinein.
Nach dem Jahreswechsel gab es einen weiteren Versuch, neu zu starten, doch dasselbe Problem trat im Champions-League-Duell mit Qarabag an der Anfield Road erneut auf. Er war kaum auf dem Platz, da musste er schon wieder ausgewechselt werden, und das bedeutete die nächste Pause, die ihn diesmal weitere fünf Spiele in Liga und Pokal kostete.

Foto: IMAGO
Für einen Spieler, dessen Spiel von Schärfe und explosiven Bewegungen lebt, sind wiederholte Oberschenkelverletzungen eine brutale Belastung. Der Rhythmus geht verloren, das Selbstvertrauen leidet, und jedes Comeback wird ebenso zu einer Nervenprobe wie zu einem Fitness-Test. Liverpool brauchte in einer turbulenten Saison Verlässlichkeit, und Frimpong konnte sie nicht bieten, ohne dass es an Einsatz von seiner Seite fehlte.
Der Schaden reichte über den Vereinsfußball hinaus. Mit so wenig Konstanz im Rücken ließ Ronald Koeman Frimpong aus dem Kader der Niederlande für die Weltmeisterschaft 2026 heraus. Das dürfte gesessen haben. Turniersommer sind das, worauf Spieler hinarbeiten, und er musste von außen zusehen.
Anderswo gibt es für die Familie bessere Nachrichten. Der jüngere Bruder Wesley Frimpong, ein 21-jähriger Rechtsverteidiger, versucht, sich seinen eigenen Weg zu bahnen. Nach seiner Ausbildung bei Bolton Wanderers und einer Zeit bei LASK in Österreich trainiert er nun bei Livingston, während er nach seinem nächsten Vertrag sucht, wie er bestätigt hat. Es heißt, dass Vereine in England und Schottland ihn im Blick haben. Jeremies Jahr war eines zum Durchstehen, Wesleys könnte noch zu einem werden, das er beim Schopf packt.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































