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·19. Juni 2026

Bürgerkrieg in der Nationalelf? Ronaldo-Schwester heizt Stimmung gegen Portugal-Stars auf

Artikelbild:Bürgerkrieg in der Nationalelf? Ronaldo-Schwester heizt Stimmung gegen Portugal-Stars auf

Es brodelt gewaltig in der portugiesischen Nationalmannschaft. Nach dem enttäuschenden 1:1 zum WM-Auftakt gegen die Demokratische Republik Kongo hat Ronaldos Schwester Katia Aveiro die ohnehin angespannte Lage mit einem Instagram-Post weiter angeheizt. Ein portugiesischer Sportjournalist warnt bereits vor einem Bürgerkrieg im Team.

Aveiro gießt Öl ins Feuer und Neves-Zitat macht es schlimmer

In einer Instagram-Story ließ Katia Aveiro ihren Frust über den schwachen Auftritt der Selecão offen heraus: „Magisch haben sie vergessen, wie man Pässe spielt, Bälle zurückerobert und Konter fährt. Das Spiel bestand nur noch aus Rückpässen im Mittelfeld. Seltsame WM. Sehr seltsame WM." Gleichzeitig beendete sie ihre Botschaft mit einem optimistischen Zusatz: „Auch wenn wir schlecht anfangen, werden wir es am Ende doch richtig machen."


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Ronaldo selbst hatte beim 1:1 gegen Kongo eine der schwächsten Partien seiner Nationalmannschaftskarriere abgeliefert. Am Ende des Spiels verbuchte er lediglich 25 Ballkontakte, weniger als Torhüter Diogo Costa mit 37. In den sozialen Netzwerken war daraufhin eine Welle von Anschuldigungen losgebrochen. Fans behaupten, die Mitspieler hätten Ronaldo bewusst aus dem Spiel genommen. Bruno Fernandes, Vitinha, João Neves und Pedro Neto wurden mit Hasskommentaren überflutet.

Hinzu kam ein Zitat von Neves, das zusätzlich für Wirbel sorgte. Der PSG-Mittelfeldspieler betonte nach dem Spiel: „Wir wissen, was Cristiano für uns, für die Nationalmannschaft und für den Fußball getan hat. Aber im Moment ist er nicht anders. Er ist ein Spieler wie alle anderen und hier, um zu helfen." Viele Fans interpretierten die Aussage als Geringschätzung des Superstars.

Journalist warnt vor Eskalation aber kein organisierter Boykott

Der bekannte portugiesische Sportjournalist Vitor Pinto bezog klar Stellung: „Das zeigt die Gefahr eines Bürgerkriegs innerhalb der Nationalmannschaft." Gleichzeitig relativierte er jedoch: „Ich wiederhole: Es gab keinen organisierten Boykott gegen Cristiano Ronaldo innerhalb der Nationalmannschaft. Aber Portugal hat es nicht geschafft, seinen Mittelstürmer richtig ins Spiel einzubinden." Averios Post hat die Situation damit weiter eskaliert, ohne dass es bislang eine Reaktion aus dem Mannschaftslager gibt.

Portugal trifft in der Gruppenphase noch auf Usbekistan am 23. Juni und Kolumbien am 28. Juni. Trainer Roberto Martínez muss die Lage schnell beruhigen, sonst droht der WM-Traum früh zu platzen.

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