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·18. August 2026
Bundesliga-Interesse: Bosniens Playoff-Held ein Thema bei S04?

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·18. August 2026

Esmir Bajraktarevic steht vor dem PSV-Abgang und soll Bundesliga-Interesse geweckt haben. Schalke und bosnische Spieler, da war doch was.
Ausdrücklicher Hinweis vorab: Schalke wurde in keinem Bericht namentlich als Interessent genannt. Lediglich konkretes Bundesliga-Interesse besteht laut niederländischen und bosnischen Medien, der Spieler soll gehen dürfen und hat kürzlich seinen Berater gewechselt. Dennoch lohnt sich ein Blick auf den Spieler, denn kaum ein Name auf dem Markt würde besser zum FC Schalke 04 und dessen Leih-Lauerstellung passen.
Esmir Bajraktarevic ist 21 Jahre alt, wurde in Wisconsin geboren und steht bei PSV Eindhoven bis 2029 unter Vertrag. In der vergangenen Saison kam er 28 Mal zum Einsatz, startete achtmal von Beginn und steuerte trotz begrenzter Einsatzzeit vier Tore und fünf Vorlagen zur Meisterschaft bei. Bei der Weltmeisterschaft stand der 20-fache bosnische Nationalspieler viermal in der Startelf. PSV soll nun bereit sein, ihn ziehen zu lassen.
Angesichts seines geschätzten Marktwerts von acht Millionen Euro dürfte für Schalke lediglich eine Leihe mit oder ohne Kaufoption infrage kommen. Zudem verdichten sich die Berichte, dass Schalke bis zum Ende der Transferperiode noch nach genau diesem Profil sucht: eine offensive Verstärkung, die per Leihe mit oder ohne Kaufoption zu haben ist und beim abgebenden Verein keine Zukunftsperspektive hat.
Sportlich könnte Bajraktarevic eine Lücke schließen, die bei Schalke seit Wochen besteht. Der Bosnier ist Linksfuß und spielt am liebsten auf dem rechten Flügel, zieht von dort häufig ins Zentrum und sucht den Abschluss. Schalke hat in der Offensive neben Talent Luca Vozar keinen einzigen linksfüßigen Spieler. Dazu kommen seine Geschwindigkeit, enge Ballführung und vor allem sein aggressives Pressing, allesamt Eigenschaften, die Trainer Miron Muslic gefallen dürften.
Die bosnische Verbindung ist dabei nicht zu unterschätzen.

Foto: IMAGO
Bajraktarevic kennt Nikola Katic, Edin Dzeko und Sead Kolasinac aus der Nationalmannschaft. Muslic ist ebenfalls Bosnier, Co-Trainer Adin Osmanbasic teilt sogar die bosnisch-US-amerikanische Herkunft mit dem Spieler. Integration und Verständnis wären von Tag eins an gegeben.
International machte Bajraktarevic zuletzt mit einem unvergesslichen Auftritt auf sich aufmerksam. Im WM-Playoff-Finale verwandelte er gegen Italien den entscheidenden Elfmeter zur Qualifikation, kreierte sechs Chancen, gewann acht von elf Dribblings und gehörte zu den besten Spielern auf dem Platz. Ob Schalke der genannte Bundesligist ist, bleibt offen. Dass der Name auf einer königsblauen Wunschliste stehen könnte, liegt jedoch nahe.







































