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·16. August 2026
Bundesliga-Veteran und Ex-Nationalspieler Philipp Max (32) hört auf

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·16. August 2026

Der ehemalige Deutsche Nationalspieler Philipp Max hat sein Karriereende im Profifußball bekannt gegeben und damit eine Laufbahn beendet, die 180 Bundesliga-Einsätze, Stationen in den Niederlanden, Griechenland und Japan sowie drei A-Länderspiele für Deutschland umfasste. Max bestätigte die Entscheidung am Sonntag in einem emotionalen Instagram-Post. Der frühere Verteidiger von Schalke, Augsburg und Eintracht Frankfurt war seit seinem Abschied vom Japanischen Klub Gamba Osaka Anfang dieses Jahres vereinslos.
„Ein Kapitel geht zu Ende“, schrieb Max. „Natürlich bin ich traurig, dass man etwas hinter sich lässt, wofür man sein ganzes Leben gelebt und gearbeitet hat. Ich bin relativ schnell zu dem Entschluss gekommen, dass es das Beste ist, jetzt die Schuhe an den Nagel zu hängen.“
Max gab sein Bundesliga-Debüt für Schalke in der Saison 2013/14, bevor er sich schließlich in Augsburg etablierte. In Bayern wurde der Linksverteidiger zu einer bekannten Größe in der Bundesliga. Max absolvierte 145 Einsätze in der Deutschen Eliteliga für den FCA und erarbeitete sich den Ruf eines ungewöhnlich offensiv ausgerichteten Verteidigers, der die Außenbahn mit Nachdruck bearbeiten und mit Flanken, Standardsituationen und direkter Beteiligung im letzten Drittel Akzente setzen konnte.
Wie wichtig er für Augsburg war, wurde besonders deutlich, als er 2020 zu PSV Eindhoven wechselte. Max hatte sich zu einem so wichtigen Bestandteil der Offensivstruktur des Klubs entwickelt, dass sein Abgang vor der neuen Bundesliga-Saison einen großen taktischen Verlust bedeutete. Der Wechsel ins Ausland fiel zudem mit dem Höhepunkt seiner Länderspielkarriere zusammen.
Max bestritt im November 2020 sein erstes Länderspiel für Deutschland und steuerte sofort eine Vorlage zum 1:0-Sieg im Freundschaftsspiel gegen Tschechien bei. Joachim Löw setzte ihn als offensiven Schienenspieler ein, eine Rolle, die zu den offensiven Qualitäten passte, die er während seiner gesamten Bundesliga-Karriere gezeigt hatte. Am Ende kam er 2020 auf drei Einsätze für die A-Nationalmannschaft.
Max blieb mehr als zwei Spielzeiten bei PSV und kam auf 106 Einsätze in der Eredivisie. Der Klub aus Eindhoven wurde während seiner Zeit dort dreimal Vizemeister in der Niederländischen Liga, während Max auf der linken Seite weiter eine mutige offensive Option blieb. Die Rückkehr in die Bundesliga folgte im Januar 2023, als Eintracht Frankfurt ihn nach Deutschland zurückholte.
Max fand sich schnell im Kader von Oliver Glasner zurecht. Seine Erfahrung im Deutschen Fußball erleichterte den Übergang, während seine frühere gemeinsame Zeit mit Mario Götze bei PSV für eine weitere vertraute Verbindung in der Frankfurter Kabine sorgte. Glasner sah in Max zunächst eine mögliche langfristige Lösung auf der linken Schienenspieler-Position, und die frühen Leistungen rechtfertigten diesen Optimismus.
Der Routinier wirkte im Frankfurter System mit Schienenspielern zunehmend wohl, brachte Energie über die Außen ein und übernahm Verantwortung bei Ecken, Freistößen und Flanken von links. Auch in späteren Spielzeiten blieb seine Offensivarbeit sichtbar. Max kreierte weiterhin Chancen mit Hereingaben aus tieferen und breiteren Positionen und war auch von der Bank aus in der Lage, Spiele zu beeinflussen.
Der Konkurrenzkampf um Einsatzminuten wurde unter Dino Toppmöller dennoch deutlich härter. Niels Nkounkou machte Max auf der linken Seite zunehmend Konkurrenz, während Frankfurt mit verschiedenen Dreier- und Viererketten experimentierte.
Ansgar Knauff, Aurelio Buta und weitere Optionen trugen ebenfalls zu immer flexibleren Auswahlentscheidungen bei. In der späteren Phase seiner Zeit in Frankfurt war Max kein gesetzter Stammspieler mehr. Manche Spiele zeigten zwar weiterhin seine Fähigkeit, Frankfurts Offensivspiel zu verbessern, doch seine Rolle wurde immer stärker zu einer Rotationsrolle.
Max verließ die Bundesliga im Sommer 2024 und setzte seine Karriere bei Panathinaikos fort. Er absolvierte neun Einsätze in der Griechischen Liga und kam zudem zweimal in der UEFA Conference League zum Einsatz, bevor in diesem Jahr ein weiterer Wechsel ins Ausland folgte. Gamba Osaka gab im März die Verpflichtung von Max bekannt, doch das Japanische Kapitel währte nur kurz. Der Vertrag wurde bereits sieben Wochen später aufgelöst, wobei der Klub seinen körperlichen Zustand als Grund nannte.
Max blieb anschließend ohne Verein. Sein Karriereende beendet damit eine Profikarriere, die ihn von Schalke nach Augsburg, PSV, Frankfurt, Athen und Osaka führte. In 180 Bundesliga-Einsätzen entwickelte sich Max von einem jungen Schalker Talent zu einem der wichtigsten Spieler Augsburgs, wurde Deutscher Nationalspieler und kehrte später als erfahrener Europapokal-Profi mit Frankfurt in die Heimat zurück.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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