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·23. September 2026
Bundestrainer Jürgen Klopp: So starteten seine Vorgänger

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Klopp-Countdown bei Fussballdaten.de: Morgen gibt es das mit Spannung erwartete Debüt von Bundestrainer Jürgen Klopp (59) im Nations-League-Spiel Niederlande gegen Deutschland in Amsterdam. Doch wie starteten die Vorgänger von Bundestrainer Jürgen Klopp seit 1984?
Es ist mehr als nur eine Legende. Nach dem „Aus“ der deutschen Nationalmannschaft in der Vorrunde bei der EURO 1984 in Frankreich galt in Versailles: „Da saßen sie beisammen.“ Konkret waren das die BILD-Reporter Alfred Draxler, Jörg F. Hüls und Raimund Hinko sowie der als Experte in Frankreich weilende Franz Beckenbauer, die sich Gedanken um die Zukunft des deutschen Fußballs machten.
Bundestrainer Jupp Derwall, der 1978 mit einem 4:3-Erfolg gegen die CSSR in Prag gestartet war, der aber schon lange keine Autorität mehr hatte, stand nach dem 0:1 gegen Spanien am 20. Juni 1984 in Paris vor dem unmittelbaren Rücktritt, so viel war klar.
Aber wer sollte sein Nachfolger werden?
Stuttgarts Meistermacher von 1984, Helmut Benthaus (91)?
HSV-Grantler Ernst Happel († 1992), ein Österreicher als DFB-Bundestrainer? Nein!
„Franz, du musst das jetzt machen“, so der Vorstoß von Draxler. „Seid’s Ihr narrisch?“, so die Reaktion des „Kaisers“, der ein Jahr zuvor in Hamburg sein Abschiedsspiel gegeben hatte.
Einen Tag später hieß es in BILD: „Teamchef? Franz: Ich bin bereit.“
Es konnte eigentlich keinen Besseren geben, um die Nationalmannschaft neu zu beleben – so wie es nun auch 2026 mit Jürgen Klopp als Bundestrainer scheint.
Sechs Jahre später führte Franz Anton Beckenbauer Deutschland auf den Gipfel: Dritter WM-Titel nach 1:0 gegen Argentinien in Rom. Mit dem Satz „Die deutsche Mannschaft wird über Jahre hinaus nicht zu schlagen sein“, bürdete der „Kaiser“ in seiner letzten Pressekonferenz nach dem Finale am 8. Juli 1990 im Stadio Olimpico seinem Nachfolger Berti Vogts (79) eine gewaltige Last auf.
Der Druck auf Vogts wuchs nach der gegen Dänemark 1992 verlorenen Europameisterschaft und der peinlichen WM 1994 (Aus im Viertelfinale gegen Bulgarien). Mit dem EM-Titelgewinn 1996 holte sich Vogts viele Sympathien bei den Fans, doch nach der schwachen WM 1998 und enttäuschenden Resultaten in den Länderspielen danach trat er dann doch zurück.
Der DFB leistete sich nach dem Vogts-Rücktritt eine nie dagewesene Pannen-Serie bei der Trainersuche. Chefkritiker Paul Breitner (75 / „Ich habe nur den Finger in Wunden gelegt, die sonst unter den Tisch gekehrt worden wären.“) war für eine Nacht als Nachfolger vorgesehen, ehe DFB-Präsident Egidius Braun, der die Attacken des scharfzüngigen Bayers offenbar vergessen hatte, den Rückzieher machte. Jupp Heynckes und andere Kandidaten sagten ab, sodass 1998 der bereits in der Fußball-Rente weilende „Sir“ Erich Ribbeck (89) ins Amt kam.
„Wir haben das Thema Nationalmannschaft endgültig auf Grund gefahren“, bilanzierte DFB-Torhüter Oliver Kahn nach diesem desaströsen Spiel.
Christoph Daum († 2024) schien der richtige Nachfolger zu sein, doch er konnte und wollte erst 2001 aus seinem Vertrag bei Bayer Leverkusen aussteigen - und stürzte im Herbst 2000 über eine Kokain-Affäre.















