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·10. Mai 2026
BVB-Aus als Chance? Hamann mit überraschender Brandt-Prognose

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Nach sieben Jahren verlässt Julian Brandt Borussia Dortmund im Sommer. TV-Experte Didi Hamann glaubt, dass der BVB-Star bei einem neuen Verein noch einmal richtig aufblühen wird.
Der Abschied von Julian Brandt bei Borussia Dortmund könnte sich am Ende als Gewinn für beide Seiten herausstellen. Nach sieben Jahren beim BVB wurde der Mittelfeldspieler beim 3:2-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt offiziell verabschiedet. TV-Experte Didi Hamann glaubt, dass der Wechsel dem 30-Jährigen neuen Schwung verleihen wird.
„Ich hätte mir den Schritt vor ein, zwei Jahren gewünscht“, erklärte Hamann bei Sky. Der ehemalige Nationalspieler ist überzeugt, dass Brandt bei einem neuen Klub wieder zu alter Stärke finden kann: „Woanders wird der zwei, drei richtig gute Jahre haben. Der neue Verein kriegt einen richtig guten Spieler. Ich glaube, dass es ihm helfen wird“
Brandt war 2019 mit großen Erwartungen von Bayer Leverkusen nach Dortmund gewechselt. Zwar sammelte der kreative Mittelfeldspieler in 306 Pflichtspielen starke 57 Tore und 70 Vorlagen, dennoch blieb seine Zeit beim BVB von Leistungsschwankungen geprägt. Gerade in schwierigen Phasen geriet Brandt immer wieder besonders in den Fokus der Kritik.
Auch Hamann räumte nun ein, dass der Spielmacher häufig zum Sinnbild für die Probleme der Dortmunder gemacht wurde. „Wenn es nicht gelaufen ist, war der Brandt schuld. Das war oft sinnbildlich. Da war auch oft was Wahres dran, aber oft vielleicht auch etwas überspitzt“, sagte der 52-Jährige und ergänzte: „Vielleicht hat man ihm da Unrecht getan.“ Deshalb könne ein Tapetenwechsel genau der richtige Schritt sein.

Foto: IMAGO
Wohin es Brandt nach seinem BVB-Abschied ziehen wird, ist derzeit noch offen. Wie unter anderem die BILD berichtet, beschäftigt sich vor allem Atlético Madrid mit einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers. Die Spanier suchen einen Nachfolger für Antoine Griezmann, der den Verein im Sommer verlassen soll.
Brandt selbst will seine Zukunft zeitnah klären. „Das wird sich nicht bis in den August ziehen, das kann ich sagen“, erklärte der frühere Nationalspieler nach dem Frankfurt-Spiel. Auf die Frage nach möglichen Spanischkenntnissen antwortete er mit einem Lächeln: „Un poco“ – also „ein bisschen“.


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