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·30. November 2025
BVB bangt um Schlotterbeck: Teamkollege wirbt intensiv für Verbleib

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Nico Schlotterbeck rückt beim BVB immer stärker in den Mittelpunkt – und seine Zukunft bleibt offen. Teamkollege Julian Brandt und Sportdirektor Sebastian Kehl hoffen dennoch klar auf einen Verbleib des Abwehrchefs.
Borussia Dortmund feierte am Wochenende einen wichtigen 2:1-Erfolg im Topspiel bei Bayer Leverkusen – und erneut rückte danach eine Personalie besonders in den Fokus: die Zukunft von Nico Schlotterbeck. Der Innenverteidiger steht beim BVB noch bis 2027 unter Vertrag, wird aber bereits mit mehreren europäischen Topklubs in Verbindung gebracht.
Sportdirektor Sebastian Kehl bemühte sich nach dem Sieg um Klarheit, auch wenn die Entscheidung weiterhin aussteht. „Nico weiß, was er am BVB hat“, betonte Kehl am Sky-Mikrofon und stellte zugleich klar: „Wir würden gerne mit ihm verlängern und seine Entwicklung weiter vorantreiben.“ Der Nationalspieler lasse sich allerdings Zeit und „schaut sich um und lässt sich Zeit, was sein gutes Recht ist.“
Neben der Klubführung macht sich auch ein Teamkollege für Schlotterbeck stark: Julian Brandt. Der Offensivspieler, dessen eigener Vertrag nur noch bis zum Saisonende läuft, sprach sich deutlich für einen Verbleib des Abwehrchefs aus. „Natürlich freuen wir uns, wenn Schlotti bei uns bleibt“, so Brandt, der Schlotterbeck als „Führungsspieler, mit dem ich mich sehr gut verstehe“ bezeichnete.
Brandt ergänzte: „Jeder Spieler will, dass die Führungsspieler hier im Verein bleiben. Nico und ich quatschen sehr viel und natürlich ist das auch ein Thema, aber genauso sind momentan die Englischen Wochen und die ganzen Spiele ein Thema. Dementsprechend haben wir dann auch nicht jeden Tag dafür Zeit, aber ich mache mir bei meinem Schlotti keine Gedanken.“
Der überzeugende Auftritt in Leverkusen lieferte Kehl zudem weitere Argumente im aktuellen Zukunftspoker. Das Team habe „ein richtig gutes Auswärtsspiel“ gezeigt, betonte der Sportdirektor und hofft nun, dass auch die Debatte über fehlende Siege gegen große Gegner ein Ende findet.
Dennoch bleibt die Schlotterbeck-Frage das bestimmende Thema. Auch intern wünscht man sich eine baldige Entscheidung des 25-Jährigen. Klar ist: Der BVB will den Abwehrspieler langfristig binden – und seine Mitspieler würden nur zu gern weiter mit ihm auf dem Platz stehen.


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