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·4. September 2026

BVB-Baustelle? Ricken widerspricht und verweist auf den Winter

Artikelbild:BVB-Baustelle? Ricken widerspricht und verweist auf den Winter

Borussia Dortmund hat auf einer dünn besetzten Position nicht mehr nachgelegt. BVB-Geschäftsführer Lars Ricken sieht dennoch keinen akuten Handlungsbedarf.

Borussia Dortmund hat seine Transferaktivitäten mit der Verpflichtung von Ethan Nwaneri abgeschlossen. Der Offensivspieler kommt auf Leihbasis vom FC Arsenal und soll den langfristig verletzten Giannis Konstantelias ersetzen. Auf der rechten Abwehrseite verzichtete der BVB dagegen auf eine weitere Verstärkung – obwohl der Kader dort vergleichsweise dünn besetzt ist.


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BVB verzichtet auf weiteren Außenverteidiger

Mit Hector Fort hatten die Dortmunder zuletzt noch einen Kandidaten im Blick. Der Youngster des FC Barcelona entschied sich jedoch für Real Sociedad. Zuvor hatte zudem Yan Couto den BVB verlassen. Damit sind Daniel Svensson und Julian Ryerson die wichtigsten Optionen für die Außenverteidigerpositionen.

Geschäftsführer Lars Ricken sieht darin allerdings keinen akuten Handlungsbedarf. „Ich sehe auf den Außenverteidiger-Positionen gar nicht so eine große Lücke“, erklärte der 50-Jährige gegenüber „Sky“. Beide Stammkräfte seien flexibel einsetzbar. Sollte sich die Situation verändern, könnte Dortmund später reagieren: „Wenn wir das Gefühl haben, dass wir dort noch dann etwas machen müssen, gibt es eventuell auch noch eine Wintertransferperiode in dreieinhalb Monaten.“

Ricken zieht positives Transfer-Fazit beim BVB

Grundsätzlich zeigt sich Ricken mit der Zusammenstellung des Teams zufrieden. Der BVB habe wichtige Leistungsträger gehalten und verfüge über eine Mischung aus erfahrenen Profis und jungen Spielern mit Entwicklungspotenzial. Ob die Transferperiode tatsächlich erfolgreich war, lasse sich jedoch erst nach der Saison beurteilen.

Die personellen Entscheidungen unterstreichen zugleich die gewünschte Spielidee. Dortmund wolle offensiv auftreten und Initiative zeigen. Spektakel sei angesichts von rund 50 Saisonspielen allerdings nicht immer möglich. Deshalb sei laut Ricken gelegentlich auch „ein dreckiger Sieg“ notwendig.

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