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·22. August 2026
BVB-Boss begeistert von Klopp: „Dreht sich gerade alles“

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·22. August 2026

Jürgen Klopp sorgt als neuer Bundestrainer für Aufbruchstimmung. BVB-Boss Lars Ricken traut dem Ex-Dortmunder eine erfolgreiche DFB-Zukunft zu.
Die Verpflichtung von Jürgen Klopp als neuer Bundestrainer hat nach Ansicht von BVB-Geschäftsführer Lars Ricken schon vor dem ersten Länderspiel für einen deutlichen Stimmungsumschwung im deutschen Fußball gesorgt. Nach der enttäuschenden Weltmeisterschaft und dem anschließenden Abschied von Julian Nagelsmann blickt Ricken der neuen DFB-Ära optimistisch entgegen.
„So schlecht und unzufrieden wir nach der WM waren und mit dem, was dort passiert ist – durch die Ankunft von Jürgen Klopp dreht sich gerade alles. Alle sind total positiv, und es herrscht eine Aufbruchstimmung“, beschrieb der Dortmunder Sport-Geschäftsführer im Interview mit „RTL/Sky“ die aktuelle Lage. Für ihn bringt Klopp genau jene Qualitäten mit, die der Nationalmannschaft nach den jüngsten Rückschlägen helfen können.
Ricken kennt den 59-Jährigen bestens aus dessen erfolgreicher Zeit bei Borussia Dortmund. Entsprechend überzeugt zeigte er sich von der Entscheidung des DFB: „Mit seiner Erfahrung, seiner Autorität und auch den Emotionen, die er wieder ein Stück weit in den deutschen Fußball bringt, ist das wirklich eine sehr gute Entscheidung.“
Für Klopp steht zunächst die Rückkehr an eine bestens bekannte Wirkungsstätte bevor. Beim Supercup zwischen Borussia Dortmund und Bayern München am Samstag (22. August) wird er erstmals in seiner neuen Funktion öffentlich auftreten. Ricken kündigte bereits ein persönliches Wiedersehen an: „Wir werden uns am Samstag noch vor dem Spiel treffen.“
Gleichzeitig machte der BVB-Boss deutlich, dass die Verantwortung für einen erfolgreichen Neustart nicht allein beim Bundestrainer liegt. Auch die Bundesligisten müssten ihren Beitrag leisten und ihre Nationalspieler möglichst gut vorbereitet zu den Lehrgängen schicken.
Der Hintergrund: Während einer Länderspielphase bleibt Klopp nur wenig Zeit, um mit seiner Mannschaft zu arbeiten. „Am Ende hat er immer nur ein paar Tage Zeit und muss mit dem zurechtkommen, was wir ihm anbieten“, erklärte Ricken. Deshalb seien neben Klopp ausdrücklich auch die Vereine gefordert.
Sein Debüt als Bundestrainer gibt Klopp am 24. September in Amsterdam gegen die Niederlande. Nach dem enttäuschenden WM-Aus gegen Paraguay soll unter dem früheren BVB-Coach nun der sportliche Neustart gelingen.







































