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·25. Mai 2026

BVB-Boss Cramer verteidigt Schlotterbeck-Klausel und spricht über Reus-Zukunft

Artikelbild:BVB-Boss Cramer verteidigt Schlotterbeck-Klausel und spricht über Reus-Zukunft

Carsten Cramer hat sich im TOMorrow Business Podcast zur viel diskutierten Ausstiegsklausel in Nico Schlotterbecks neuem BVB-Vertrag geäußert und dabei mit einer Spitze gegen die Medienberichterstattung nicht gespart. Der Sprecher der Geschäftsführung sprach zudem über die Pläne der Schwarz-Gelben mit Vereinslegende Marco Reus.

Cramer genervt von medialer Darstellung der Klausel

Cramer zeigte sich sichtlich ermüdet von den Berichten rund um die Vertragsmodalitäten bei Nico Schlotterbeck. „Du bist jetzt der 23. oder 24. Journalist, der es nicht geschafft hat, die Vertragskonstellation zu einhundert Prozent zutreffend wiederzugeben", sagte der Watzke-Nachfolger im Podcast. Gleichzeitig verteidigte er das Konstrukt grundsätzlich. Ausstiegsklauseln seien im modernen Profifußball schlicht Realität und nicht per se zu verdammen, auch wenn eine pauschale Kritik daran verständlich sei.


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Inhaltlich gilt die Klausel über 50 bis 60 Millionen Euro laut Sport Bild und Sky nur für drei ausgewählte Topklubs. Bestätigt sind davon Real Madrid und der FC Liverpool. Als dritter Name wird der FC Barcelona gehandelt. Zeitlich ist der Passus befristet und läuft rund um das WM-Finale am 19. Juli ab.

Dass Schlotterbeck überhaupt verlängerte, lag auch daran, dass er in den monatelangen Verhandlungen kein konkretes Angebot eines europäischen Spitzenklubs erhielt. Für Liverpool gilt er intern als möglicher Nachfolger des 34-jährigen Virgil van Dijk. Allerdings hängt ein etwaiger Transfer auch von der Vertragsverlängerung Ibrahima Konatés ab. Real Madrid hingegen hat zuletzt im Sommer bereits massiv in die Abwehr investiert.

Reus bleibt dem BVB als Botschafter erhalten

Neben der Schlotterbeck-Debatte wurde im Podcast auch die Zukunft von Marco Reus thematisiert. Der 36-Jährige lässt seine Karriere derzeit in der MLS ausklingen, die Verbindung zu seinem Herzensklub ist dabei aber nie abgerissen. Cramer bekräftigte, der BVB wolle die Strahlkraft des ehemaligen Kapitäns auch künftig nutzen: „Er wird zukünftig weiter als Botschafter für den BVB arbeiten, völlig unabhängig davon, ob er in den USA leben wird oder zurück ins Ruhrgebiet kommt."

Einen konkreten Plan habe Reus selbst noch nicht, da er von Saison zu Saison denke, gestand Cramer offen ein. Ob und wann der langjährige Dortmunder Anführer seine aktive Karriere beendet, bleibt damit vorerst offen.

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