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·19. Juli 2026

BVB hat 20-jähriges Ajax-Juwel im Visier – Kontroverse überschattet möglichen Transfer

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Noch hat Borussia Dortmund keinen Ersatz für Julian Brandt präsentiert. Jetzt rückt ein Offensivjuwel von Ajax Amsterdam in den Fokus.

Borussia Dortmund ist auf der Suche nach einem Nachfolger für Julian Brandt, der nach seinem Vertragsende vor einem Wechsel nach Spanien steht. Auch wenn Konstaninos Karetsas wohl Wunschspieler Nummer eins ist, beschäftigt sich der BVB allem Anschein nach mit Alternativen. Eine davon ist laut Sacha Tavolieri der 20-jährige Rayane Bounida.


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BVB an Transfer von Ajax-Juwel interessiert

Dem Transfer-Insider zufolge hat sich der Marokkaner in Diensten von Ajax Amsterdam mit elf Torbeteiligungen in 28 Pflichtspielen in der vergangenen Saison ins Visier der Westfalen gespielt. Bounida ist kein Unbekannter in Dortmund. Schon 2021 soll die Borussia den Youngster auf dem Zettel gehabt haben, damals war er noch im Nachwuchs des RSC Anderlecht unterwegs.

Ob Bounida mit fünf Jahren Verspätung seinen Weg ins Westfalenstadion finden wird, ist dennoch unklar. Laut Tavolieri genießt der marokkanische Nationalspieler derzeit keine Priorität bei Ole Book und Co. Zudem ist der BVB-Boss aufgrund der angespannten finanziellen Lage des Klubs nur beschränkt handlungsfähig.

Sollte der BVB allerdings tatsächlich konkrete Schritte unternehmen, um Bounida zu verpflichten, stünden die Chancen auf einen Transfer wohl nicht schlecht. Ajax, so berichtet Tavolieri, soll gewillt sein, den offensiven Mittelfeldspieler zu verkaufen – sofern das Angebot stimmt. Mit fünf Millionen Euro – so hoch ist Bounidas aktueller Marktwert – bringt man die Niederländer somit wohl nicht ins Grübeln.

Kontroverse um Bounida-Gehalt als Jugendspieler

Auch in Sachen Gehalt gibt es noch Ungewissheit, denn Bounida ist diesbezüglich in der Vergangenheit wohl bereits negativ aufgefallen. Als 16-jähriger soll er für eine Verlängerung in Anderlecht, wo er immerhin neun Jahre und damit einen Großteil seines Lebens verbracht hatte, ohne einen einzigen Profieinsatz ein Gehalt von 700.000 Euro verlangt haben.

Als die Belgier den Forderungen nicht nachkamen verließ Bounida seinen Jugendklub und wechselte zu Ajax. Dort konnte er erst in der zurückliegenden Saison bei den Profis Fuß fassen.

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