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·30. Juli 2026

BVB-Kandidat hinterlegt Transferwunsch – Präsident stellt sich quer

Artikelbild:BVB-Kandidat hinterlegt Transferwunsch – Präsident stellt sich quer

Matias Fernandez-Pardo hat beim OSC Lille um einen Wechsel gebeten. Präsident Olivier Letang lehnt einen Verkauf des belgischen Nationalspielers jedoch ab.

Wie die L'Équipe berichtet, hat Fernandez-Pardo intern einen Sommertransfer eingefordert. Der FC Liverpool, der FC Arsenal, der FC Chelsea, Atletico Madrid und Borussia Dortmund werden als Interessenten genannt. Lille denkt aber nicht daran, den Flügelspieler ziehen zu lassen.


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Ansage an Fernandez-Pardo

"Er steht bis 2029 unter Vertrag, sein Abgang ist kein Thema", stellte Letang gegenüber der Sportzeitung klar. "Wir setzen auf ihn, das weiß er, und wir waren da sehr deutlich."

Lille hat gute Gründe für die harte Linie. Fernandez-Pardo war ein zentraler Baustein bei der Qualifikation für die Champions League, in der Ligue 1 kam er auf acht Tore und fünf Vorlagen.

Streit um neuen Berater

Für die Wechselwünsche des Spielers macht Letang dessen neues Umfeld verantwortlich. "Er hatte nie eine Ausstiegsklausel. Jeder Spieler, dem ich gesagt habe, er könne gehen, ist gegangen. Es ist dieselbe Geschichte wie im vergangenen Sommer, mit dem nächsten neuen Agenten", so der Präsident.

Fernandez-Pardo war im Sommer 2024 für zehn Millionen Euro vom KAA Gent nach Nordfrankreich gewechselt. Der Linksfuß, der auf allen drei Offensivpositionen spielen kann, gehörte zum belgischen WM-Kader. Sein Marktwert wird von Transfermarkt.de mit 30 Millionen Euro veranschlagt.

BVB wohl raus raus dem Bieterkreis

Für Borussia Dortmund dürfte sich die Personalie derweil erledigt haben. Nach der Verpflichtung von Konstantinos Karetsas (18) für rund 32 Millionen Euro aus Genk und den anhaltenden Bemühungen um Said El Mala vom 1. FC Köln ist der finanzielle Spielraum der Westfalen aufgebraucht.

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