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·21. Juni 2026
BVB-Kandidat? Hummels empfiehlt WM-Star für Dortmund

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Borussia Dortmund sucht nach dem Abgang von Julian Brandt nach kreativen Verstärkungen für das Mittelfeld. Mats Hummels hat bereits einen Bundesliga-Star als möglichen Neuzugang beim BVB ins Gespräch gebracht.
Johan Manzambi nutzt die Weltmeisterschaft weiter als große Bühne. Der Schweizer Nationalspieler vom SC Freiburg avancierte beim 4:1-Sieg gegen Bosnien und Herzegowina zum Matchwinner – und spielte sich dabei offenbar auch in die Gedanken von Mats Hummels.
Der 20-Jährige wurde erst in der Schlussphase eingewechselt, sorgte dann aber mit zwei Treffern für die Entscheidung. Sein Auftritt blieb auch den Experten bei MagentaTV nicht verborgen. Während Thomas Müller den Freiburger mit Blick auf den Rekordmeister ins Gespräch brachte, hatte Hummels einen anderen Verein im Sinn.
„Manzambi ist einer, den eigentlich auch der FC Bayern mal genauer anschauen sollte“, sagte Müller nach der Partie. Die Antwort des ehemaligen Dortmunder Abwehrchefs ließ nicht lange auf sich warten: „Oder der BVB.“ Die Empfehlung kommt nicht überraschend. Manzambi zählt seit Monaten zu den auffälligsten Nachwuchsspielern der Bundesliga. Mit starken Leistungen beim SC Freiburg machte er in der Saison 2025/26 auf sich aufmerksam und belohnte sich schließlich mit der Nominierung für den WM-Kader der Schweiz.
Vor allem seine Qualitäten im Offensivspiel haben Eindruck hinterlassen. Hummels beschrieb den Mittelfeldspieler als den Freiburger Akteur, „der Aktionen initiiert hat und mit seiner individuellen Qualität am meisten kreiert hat“. Auch Müller sieht im Schweizer großes Potenzial. „Man spürt die Flexibilität, man spürt diese Unbekümmertheit“, erklärte der Weltmeister. Gleichzeitig verfüge Manzambi bereits über „eine gewisse Reife in der Entscheidungsfindung“.

Foto: IMAGO
Für Borussia Dortmund könnte genau dieses Profil interessant sein. Nach dem Abschied von Julian Brandt halten die Verantwortlichen Ausschau nach neuen kreativen Lösungen für das Zentrum. Manzambi gilt dabei als vielseitig einsetzbar und kann mehrere Rollen im Mittelfeld übernehmen.
Ein Wechsel dürfte allerdings nur schwer zu realisieren sein. Freiburg hat den Schweizer langfristig gebunden und befindet sich dadurch in einer komfortablen Verhandlungsposition. Entsprechend müsste ein interessierter Klub wohl tief in die Tasche greifen, um den WM-Teilnehmer aus dem Breisgau loszueisen. Nach Informationen von Sky würde sich der Sport-Club erst bei einem Angebot jenseits der Marke von 30 Millionen Euro überhaupt mit einem Verkauf beschäftigen.
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