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·12. September 2026
BVB nach Spiel gegen Paderborn in der Einzelkritik: Nmecha sofort da, Guirassy im Pech

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·12. September 2026

Borussia Dortmund gewinnt auch sein drittes Spiel in der Bundesliga. Gegen den SC Paderborn siegen die Schwarz-Gelben mit 3:0. Die BVB-Profis in der BVBWLD-Einzelkritik.
Gregor Kobel: Ein weitgehend ruhiger Nachmittag für den Schweizer Schlussmann. Bei den wenigen Schüssen der Paderborner musste er dank der guten Arbeit seiner Vorderleute selten ernsthaft eingreifen. Beim Ballbesitz des Aufsteigers in der zweiten Hälfte strahlte er die nötige Ruhe aus. Note: 2,5.
Waldemar Anton: Überzeugte als lautstarker Antreiber und Organisator auf dem Platz. Behauptete sich in den Zweikämpfen mit der nötigen physischen Robustheit. Note: 2,5.
Joane Gadou: In der ersten Halbzeit bewahrte er den BVB vor einem frühen Rückstand, als er den enteilten Marino im Strafraum im allerletzten Moment entscheidend störte (4.). Extrem abgeklärt in den Zweikämpfen. Leistete sich allerdings gleich mehrfach unnötige Ballverluste. Note: 3,5.
Nico Schlotterbeck (bis zur 77. Minute): Nach seiner schweren Sprunggelenksverletzung bei der WM feierte er heute sein lang ersehntes Comeback. Er wirkte verständlicherweise noch etwas vorsichtig im Antritt, organisierte die Defensive aber gewohnt lautstark. Ein rundum gelungener Auftritt nach langer Leidenszeit. Note: 2,5.
Daniel Svensson: Leitete das 1:0 mit einem starken Ballgewinn kurz vor dem Sechzehner und dem klugen Zuspiel auf Guirassy überhaupt erst ein. Mit starker Zweikampfquote, allerdings ließen seine hohen Hereingaben die nötige Präzision vermissen. Note: 2,5.
Julian Ryerson (bis zur 77. Minute): Gewohnt laufstark auf der Außenbahn. Seine Offensivflanke nach einem weiten Einwurf leitete in der 43. Minute die Großchance von Bellingham ein. Hatte aber im ersten Durchgang einige Probleme mit der Paderborner Offensive. Note: 3,5.
Joey Veerman (bis zur 65. Minute): Mit ihm hat Dortmund seinen neuen Taktgeber im Mittelfeld gefunden. Insgesamt konnte er jedoch nicht an seine starke Leistung aus dem Villarreal-Spiel anknüpfen und fiel gegenüber Nebenmann Bellingham ab. Note: 3.
Jobe Bellingham: Selbst unter starkem Gegnerdruck blieb er im Passspiel fehlerfrei und avancierte mit sage und schreibe 16 gewonnenen Duellen zum zweikampfstärksten Borussen. Der Engländer erwies als der Motor im Mittelfeld und kurbelte das BVB-Spiel unermüdlich an. Selbst aus den engsten Drucksituationen fand er dank seiner Klasse fast immer einen spielerischen Ausweg. Note: 2.
Ethan Nwaneri (bis zur 65. Minute): Spulte extrem viele Kilometer ab und verstand es glänzend, das Tempo im Mittelfeld immer wieder anzuziehen. Zudem fungierte er als kluger Ballverteiler. Allerdings konnte er nicht ganz an die auffälligen Leistungen seiner Offensivkollegen Fábio Silva und Guirassy anknüpfen. Zudem ließ er in der 59. Spielminute eine hochkarätige Gelegenheit ungenutzt, als er die Riesenchance zur Vorentscheidung und dem damit verbundenen 2:0 vergab. Note: 3.
Fábio Silva (bis zur 65. Minute): Behielt in der fünften Minute die Nerven, blieb eiskalt und schob das Leder gekonnt zum 1:0 in die Maschen. Damit hat der Portugiese bereits am 3. Spieltag seine Bundesliga-Torausbeute aus der kompletten Vorsaison eingestellt. War enorm umtriebig und glänzte durch ein exzellentes Umschaltspiel sowie eine enge Ballführung. Zweikampf- und dribbelstark – dieser Auftritt war ein absolutes Bewerbungsschreiben für weitere Startelf-Einsätze. Note: 2.

Foto: Getty Images
Serhou Guirassy: Leitete den Führungstreffer mit einem präzisen Steilpass auf Fábio Silva mustergültig ein. Hatte Pech: Zwei Tore wurden aufgrund einer Abseitsposition aberkannt. Im zweiten Durchgang bewies Guirassy bei den Großchancen von Nwaneri und Sabitzer erneut sein Auge für die Mitspieler, während er selbst bei zwei weiteren Top-Chancen am starken Noll scheiterte. Note: 1,5.
Einwechselspieler:
Carney Chukwuemeka (ab der 65. Minute): Rückte auf den linken Flügel, bewegte sich im Spielverlauf jedoch auch situativ in das Zentrum. Trotz sichtbaren Bemühens, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken, gelang ihm dies nur phasenweise. Letztlich fehlte es seinen Aktionen an der nötigen Durchschlagskraft, sodass keine entscheidenden Impulse von ihm ausgingen. Note: 3,5.
Felix Nmecha (ab der 65. Minute): Nach seiner Einwechslung fand er zunächst nicht direkt Bindung zum Spiel. Dann folgte seine furiose Show: Per bärenstarker Einzelleistung traf er via Innenpfosten zum 2:0. Nur Minuten später setzte er noch einen drauf. Mit einem sensationellen Seitfallzieher markierte er den traumhaften Endstand. Note: 2.
Marcel Sabitzer (ab der 65. Minute): Ersetzte Nwaneri positionsgetreu und fügte sich sofort ordentlich ein. Pech hatte er in der 84. Minute, als er das Leder frei vor dem Kasten zwar über SCP-Torwart Noll hob, aber nur die Latte traf. Seine gute Leistung krönte er wenig später mit einem Assist, als er Nmecha zum 3:0 auflegte. Note: 2,5.
Maximilian Beier (ab der 77. Minute): Keine Bewertung aufgrund kurzer Spielzeit.
Ramy Bensebaini (ab der 77. Minute): Keine Bewertung aufgrund kurzer Spielzeit.


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