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·4. Oktober 2026
BVB-Nachwuchschef Schaffran: Erste Elf soll irgendwann deutsch werden

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Borussia Dortmund hat im Sommer sieben externe Neuzugänge geholt und trotzdem formuliert Nachwuchschef Paul Schaffran ein gegenteiliges Fernziel: Die Startelf soll irgendwann aus eigenen Talenten bestehen. Warum diese Ansage gerade jetzt für Gesprächsstoff sorgt, erklärt ein Blick auf Kader und Transferpolitik.

STUTTGART, DEUTSCHLAND – 19. September 2026: Gesamtansicht der Fantribüne während des Bundesliga-Spiels 2026/27 zwischen dem VfB Stuttgart und Borussia Dortmund in der MHPArena. (Foto: Sona Maleterova/Getty Images)
Sieben externe Zugänge quer durch Europa, darunter Konstantinos Karetsas für bis zu 32 Millionen Euro und Joane Gadou für rund 20 Millionen Euro, das war die Realität des Sommers bei Borussia Dortmund. Genau in dieser Phase formuliert Paul Schaffran als Verantwortlicher für das Nachwuchsleistungszentrum ein Gegenprogramm: „Die erste Elf soll irgendwann aus Dortmunder Jungs bestehen.“
Der Nachwuchschef relativiert sein Ziel selbst, wenn er sagt, dass auch nur vier eigene Spieler in der Startelf in Ordnung wären, solange drei weitere für hohe Ablösesummen bei Topklubs wie Manchester City oder Real Madrid landen. Das zeigt, dass es Schaffran weniger um Symbolpolitik als um ein funktionierendes System geht, das sowohl sportlich als auch wirtschaftlich Sinn ergibt.
Dass der Weg von der Jugend zu den Profis real existiert, zeigt der Fall Takato Yamamoto, der im Sommer von Gamba Osaka für die zweite Mannschaft ausgeliehen wurde und in der Vorbereitung bei den Profis mittrainieren durfte. Trainer Niko Kovač betonte dazu im Juli, die Tür nach oben sei „nicht nach oben zu“ und man werde ein Auge auf solche Talente haben.
Für Borussia Dortmund ist das auch deshalb relevant, weil der Verein sportlich aktuell keinen Druck hat, Risiken mit jungen Spielern einzugehen. Nach vier Spieltagen führt die Mannschaft die Bundesliga mit zwölf Punkten und einem Torverhältnis von 9:2 an, was Kovač und dem Klub Spielraum für langfristige Planung verschafft.
Die Fakten im Überblick:
So geht es weiter: Borussia Dortmund spielt am Freitag um 20:30 Uhr in der Bundesliga gegen Werder Bremen.







































