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·25. Juni 2026
BVB-Neuzugang im Dortmund-Fieber: Lerma schwärmt von Stadion und Fans

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Sein Wechsel steht schon seit langem fest. Justin Lerma einigte sich bereits im Frühjahr 2024 auf einen Vertrag mit Borussia Dortmund. Aufgrund seines jugendlichen Alters von gerade einmal 16 Jahren verblieb er zunächst in seiner ecuadorianischen Heimat. Jetzt ist der nun volljährige Mittelfeldakteur bereit, beim BVB durchzustarten.
„Ich hoffe, dass ich mich so schnell wie möglich einleben werde“, blickt Lerma in einem vereinseigenen Interview voraus. Er werde sich „an alles“ gewöhnen müssen, mutmaßt der seit einigen Wochen 18 Jahre alten Youngster, „an die Mannschaft, an die Kultur hier.“ Der Fußball in Deutschland sei „ganz anders“ als in Ecuador, und zwar „anspruchsvoller“.
Als der damalige Sportdirektor Sebastian Kehl (46) Lerma als Neuzugang präsentierte, pries er den flinken Edel-Techniker als „herausragendes Talent“, kürte ihn zu einem der „besten südamerikanischen Spielern seines Jahrgangs“. Insgesamt 20 Junioren-Länderspiele stehen in Lermas Bilanz, in denen er sieben Treffer markieren konnte.
Tore zu erzielen, hat er sich auch für Dortmund vorgenommen. Vor der „Gelben Wand“ im Signal Iduna Park zu netzen, sei „ein Traum“, verrät Lerma und ergänzt: „Ich hoffe, dass ich es schaffen und dass ich den Dortmunder Fans viel Freude bereiten kann.“ Er wolle in Topform sein, wenn die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt, kündigt der 18-Jährige an.
Vier Millionen Euro überwiesen die Schwarz-Gelben an Independiente del Valle. Für den zweimaligen Landesmeister debütierte er mit gerade einmal 15 Jahren in der ecuadorianischen Serie A. Mittlerweile finden sich 43 Profieinsätze in seiner Bilanz, in denen er zweimal traf und zwei Assists lieferte. Trotz seines noch jugendlichen Alters sammelte er bereits eifrig internationale Erfahrung in der Copa Libertadores bzw. der Copa Sudamericana.

Foto: IMAGO
Wenn Ecuador am Donnerstag (25. Juni, 22 Uhr MESZ) in der WM auf Deutschland trifft, drückt er seinem Heimatland die Daumen. „Das wird ein sehr schönes Spiel, ein sehr schwieriges Spiel“, freut sich Lerma auf das Duell, in dem sich „zwei sehr gute Mannschaften“ gegnüberstünden.
Für die Ecuadorianer, die bislang noch ohne eigenen Treffer sind, steht eine Menge auf dem Spiel. Um noch in das Sechzehntelfinale einzuziehen, benötigen die Südamerikaner einen Sieg. Lerma hofft daher auch auf drei Punkte. „Mit etwas Glück, klar“, ergänzt er augenzwinkernd.
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