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·13. September 2026
BVB-Senkrechtstarter Fábio Silva erklärt besondere Jubel-Geste

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Nach seinem Führungstreffer gegen Paderborn lief Fábio Silva nicht zu den Fans, sondern direkt zur Bank. Der Grund liegt einige Monate zurück.
Fábio Silva (24) stand beim 3:0 gegen den SC Paderborn erstmals in dieser Saison von Beginn an auf dem Platz und traf bereits in der fünften Minute. Sein Jubel führte ihn schnurstracks in die Arme von Felix Nmecha (25). Nach dem 3:0-Erfolg löste der Portugiese das Rätsel auf: Nmecha habe ihn in den schwierigen Monaten immer wieder aufgebaut.
"Weil es im Fußball – und im Leben – nicht immer einfach ist. In der vergangenen Saison und auch zu Beginn dieser Spielzeit gab es viel Wirbel um meine Person", sagte der Mittelstürmer laut Goal. Nmecha sei "einer meiner besten Freunde in der Mannschaft" und habe ihn gedrängt, sich auf die beeinflussbaren Dinge zu konzentrieren.
Silva betonte zudem, dass seine Dankbarkeit gegenüber dem ehemaligen Wolfsburger nicht neu sei: "Nicht nur nach diesem Spiel – auch bei früheren Partien, als es gut lief, bin ich immer zu ihm gegangen."
Im Sommer galt Silva als Verkaufskandidat, mehrere Klubs aus Spanien, Italien und der Türkei wurden mit ihm in Verbindung gebracht, doch der Portugiese blieb im Signal Iduna Park.
Seitdem hat sich der Wind gedreht. In der laufenden Spielzeit kommt Silva auf fünf Einsätze, vier Tore und eine Vorlage bei 225 Minuten. In der gesamten Vorsaison waren es bei 39 Pflichtspielen nur drei Treffer und sieben Vorlagen.
Auch der Mittelfeldspieler, dem Silvas Dank galt, hatte seinen Anteil am Erfolg gegen den Aufsteiger. Nmecha erzielte in der Schlussphase die Tore zum 2:0 und 3:0.
Neben Nmecha, der nach seiner Einwechslung für Joey Veerman in der 65. Minute unter anderem mit einer Passquote von fast 90 % glänzte, und Torschütze Silva zeigten auch Daniel Svensson und Rückkehrer Niko Schlotterbeck starke Leistungen.
Auch Serhou Guirassy agierte äußerst bemüht, bereitete den Silva-Treffer und zwei weitere Großchancen vor. Allerdings vergab der Guineaer auch zwei große Tormöglichkeiten. Weiter geht es für Borussia Dortmund am Samstag (18.30 Uhr) in der Bundesliga im Spitzenspiel beim VfB Stuttgart.
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