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·7. August 2026

BVB überdenkt Transfer-Strategie wegen Couto-Missverständnis

Artikelbild:BVB überdenkt Transfer-Strategie wegen Couto-Missverständnis

Bei Borussia Dortmund hat offenbar ein Umdenken in der Transfer-Strategie stattgefunden. Man orientiert sich an der Ära Jürgen Klopp. Grund für den Kurswechsel ist der Transfer von Yan Couto.

Das Missverständnis zwischen Borussia Dortmund und Yan Couto ist offiziell beendet. Gegen eine Gebühr von zwei Millionen Euro spielt der Brasilianer ein Jahr leihweise für Como 1907, das im Anschluss eine Kaufoption in Höhe von 20 Mio. Euro besitzt. Damit hat man den Verlust auf ein Minimum reduziert – und dennoch dient der Transfer offenbar als mahnendes Beispiel, der intern zum Umdenken geführt hat.


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Denn wie die WAZ berichtet, hat man wegen des Couto-Fehlgriffs die Entscheidungsprozesse vor einer Verpflichtung reformiert. Ziel der neuen Strategie ist es demnach, Alleingänge zu verhindern, um die Fehlerquote auf dem Transfermarkt so gering wie möglich zu halten. Fortan werde jede Transfer-Entscheidung von einem Dreiergespann aus Ole Book, Lars Ricken und Niko Kovac getroffen, heißt es.

Transfer-Reform beim BVB – Couto als mahnendes Beispiel

Weder der Sportdirektor noch der Geschäftsführer Sport können demnach einen Transfer im Alleingang durchdrücken. Den Dreien wird ein sehr enges Vertrauensverhältnis nachgesagt, was sich anscheinend auch in der Kaderplanung widerspiegelt. Schon während der Amtszeit von Jürgen Klopp hatte es beim BVB eine ähnliche Struktur gegeben.

Gemeinsam mit Sportdirektor Michael Zorc und Hans-Joachim Watzke, der inzwischen BVB-Präsident ist, kümmerte Klopp sich um die Transfers. Alleingänge gab es nicht, Fehlgriffe wie etwa bei Ciro Immobile waren äußerst selten. Doch mit den Jahren ist der BVB von seiner Strategie abgewichen und hat immer wieder einzelnen Trainern ihre ausdrücklichen Wünsche erfüllt.

Couto kam als Sahin-Wunschspieler zum BVB

So auch bei Couto, der im Sommer 2024 als Wunschspieler von Nuri Sahin per Leihe nach Dortmund kam. Blöd nur, dass Sahin schon entlassen war, als der BVB Couto aufgrund der vereinbarten Kaufpflicht fest verpflichtete. Da Kovac nichts mit ihm anfangen konnte, zog der Brasilianer nach zwei Jahren in schwarz-gelb weiter. Um genau solche Fälle zu verhindern, folgte jetzt ein Umdenken.

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