Borussia Dortmund
·29. Januar 2026
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·29. Januar 2026
Personalien: Nach der Rückkehr von Aaron Anselmino zum FC Chelsea, der Sperre von Daniel Svensson (Rote Karte in Tottenham), der Erkrankung von Waldemar Anton und der Verletzung von Niklas Süle hatte Cheftrainer Niko Kovac plötzlich ein Defensiv-Problem: Für die fünf Planstellen in der Dreierkette sowie auf den Außenbahnen des Mittelfelds standen nur noch fünf gestandene und dort „gelernte“ Profis zur Verfügung. Zudem fehlten die Mittelfeldspieler Marcel Sabitzer (Wadenprobleme) und Salih Özcan (nicht gemeldet). Im Vergleich zum Ligaspiel bei Union Berlin (3:0) nahm Kovac zwei Änderungen in der Startelf vor: Der 20 Jahre junge Filippo Mane sowie Ramy Bensebaini kamen für Anton und Svensson ins Team. Auf der Bank saßen nur vier Feldspieler: Adeyemi, Brandt, Couto und Chukwuemeka.
Spielverlauf:Im Dortmunder Schneeregen hatte Serhou Guirassy nach zehn Minuten den Führungstreffer auf dem Fuß: Ein Pass ins Zentrum hebelte die Abseitsfalle des Gegners aus, doch Guirassy, der aus acht Metern völlig frei aus der Drehung hätte abschließen können, traf den Ball nicht richtig. Davor und auch danach hatte der BVB große Mühe, Lücken in der dicht gestaffelten Mailänder Defensive zu finden. Und im Umschaltspiel agierte Inter ballsicher und immer wieder mal im Ansatz gefährlich. Die Außenbahnspieler zogen bei Ballbesitz beide ins Zentrum, schafften Überzahl. In Minute 16 boten sich dem aufgerückten Yann Bisseck gleich zwei gute Einschussmöglichkeiten.
Insgesamt war es eine erste Halbzeit auf überschaubarem Niveau ohne (weitere) Höhepunkte an und in den Strafräumen. Kaum einmal kam Schwarzgelb hinter die letzte Kette des Gegners. Mit 4:6 Torschüssen ging es in die Kabinen.
Der zweite Durchgang bot dann mit Wiederanpfiff deutlich mehr Intensität. Aber Inter blieb ein schwer zu bespielendes Bollwerk. Dem Dortmunder mit dem Ball am Fuß standen immer zwei Gegenspieler auf dem Fuß. Auf der anderen Seite ließ Inter ab und zu die Klasse eines Tabellenführers der Serie A aufblitzen – Ramy Bensebaini (64.) und Felix Nmecha (66.) klärten in höchster Not.
Mit Beginn der Schlussviertelstunde intensivierte Inter die Offensivbemühungen – und ging mit einem direkt verwandelten Freistoß von Dimarco, der den Ball aus exakt 20 Metern über die Mauer schlenzte, in Führung (80.). Dortmund kam danach nicht mehr gefährlich nach vorn, stattdessen schoss der kurz zuvor eingewechselte Diouf in der Nachspielzeit sogar noch das zweite Tor für Inter. Der BVB kassierte die erste Heimniederlage in diesem Wettbewerb seit über einem Jahr.
Ausblick: Die Play-offs werden am Freitag (12 Uhr) ausgelost, dort kann der BVB auf Bayer Leverkusen oder Atalanta Bergamo treffen. In der Bundesliga geht es am Sonntag (17:30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim weiter.
UEFA Champions League, 8. Spieltag
Bor. Dortmund: Kobel – Mane (89. Couto), Can, Schlotterbeck – Ryerson, Bellingham, Nmecha, Bensebaini (81. Chukwuemeka) – Beier, Guirassy (68. Adeyemi), Fabio Silva (81. Brandt)Bank: Meyer, Ostrzinski
Inter Mailand: Sommer – Akanji, Acerbi, Bisseck – Luis Henrique, Sucic (88. Bastoni), Zielinski (74. Frattesi), Mkhitaryan (88. Diouf), Dimarco – Thuram (88. Martinez), Bonny (57. Esposito)Bank: di Gennaro, Martinez; Carlos Augusto, Cocchi, Darmian, de Vrij, Bovo








































