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·11. Februar 2026

BVB vor heißer Phase: Drei Rückkehrer und drei Ausfälle gegen Mainz

Artikelbild:BVB vor heißer Phase: Drei Rückkehrer und drei Ausfälle gegen Mainz

Ausgangslage „Wir haben jetzt fünf wichtige Spiele in zwei Wochen“, sagt Niko Kovac und blickt voraus auf die Play-off-Duelle mit Atalanta Bergamo in der Champions League und die Bundesliga-Spiele gegen Mainz, Leipzig und Bayern. Das Spiel gegen den FSV am Freitag bildet den Auftakt in eine heiße Phase für die Schwarzgelben, die mit 48 Punkten auf Tabellenplatz zwei stehen und in der Bundesliga seit Oktober 2025 ungeschlagen sind.  Umso wichtiger ist es dem BVB-Trainer, den Freitagabend erfolgreich zu gestalten: „Mainz ist für mich das wichtigste Spiel, weil es uns – wenn wir gewinnen – dabei hilft, auf die kommenden Spiele gut vorbereitet zu sein“, sagt Kovac.

Personal Gegen den VfL Wolfsburg musste Niko Kovac auf fünf Spieler verzichten: Karim Adeyemi, Emre Can, Marcel Sabitzer und Filippo Mane waren verletzungsbedingt ausgefallen, Yan Couto war krank. Gute Nachrichten gibt es vor dem Vergleich mit Mainz von drei der fünf Borussen: Yan Couto hat am Mittwoch zwar noch individuell trainiert, könnte aber am Freitag wieder in den Kader zurückkehren. „Er ist auf dem Weg der Besserung. Ich hoffe, dass er eine Alternative sein wird“, erklärt Kovac. Bei Marcel Sabitzer sieht es sogar noch besser aus: Der Mittelfeldspieler hat am Dienstag und Mittwoch Teile des Mannschaftstrainings absolviert, weshalb Kovac damit rechnet, dass Sabitzer gegen Mainz wieder mit dabei sein wird. Das gleiche gilt für Karim Adeyemi: „Er ist einsatzbereit für das Spiel.“


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Drei Defensivspieler werden den Borussen am Freitag aber definitiv fehlen: Emre Can und Filippo Mane werden weiterhin verletzt ausfallen, Nico Schlotterbeck ist aufgrund seiner fünften Gelben Karte aus der Partie gegen Wolfsburg für den kommenden Spieltag gesperrt. Trotzdem sieht Kovac den Kader gut aufgestellt: „Ich bin davon überzeugt, dass wir genug Qualität haben, um das Spiel für uns zu entscheiden.“

Gegner Im vergangenen Dezember holten die Mainzer mit Urs Fischer den Trainer zurück in die Bundesliga, der Union Berlin 2019 ins deutsche Oberhaus und 2023 sogar in die Champions-League-Qualifikation führte. Unter ihrem neuen Trainer kletterte der FSV in der Rückrundentabelle, die mit zwölf Punkten übrigens vom BVB angeführt wird, auf Platz zwei vor der TSG Hoffenheim und dem FC Bayern. „Ich freue mich, dass er zurück in der Bundesliga ist, er hat Großartiges in Berlin geleistet“, sagt Niko Kovac über Fischer. „Man sieht, dass er die Qualitäten jetzt auch in Mainz zeigt.“ Unterm Strich stecken die Mainzer aber noch im Abstiegskampf, sind mit 12 Punkten einen Punkt vom Relegationsplatz und drei Zähler von Platz 15 entfernt. Gerade das mache den Gegner laut Kovac so gefährlich: „Die Mainzer kämpfen ums sportliche Überleben. Sie haben in München und Leipzig gute Vorstellungen hingelegt. Hier kommt keine Laufkundschaft, hier kommt eine sehr gut eingestellte Mannschaft“, sagt Kovac, der vor allem vor den Kontern der Gäste – häufig mit tiefen Bällen hinter die Abwehrkette – warnt.

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Beier-Doppelpack und Silva-Debüt  Zweimal ist Niko Kovac als BVB-Trainer bisher gegen den FSV Mainz 05 angetreten, zweimal feierte am Ende Schwarzgelb: Im März 2025 schnürte Maximilian Beier beim 3:1-Heimsieg seinen ersten und bisher einzigen Doppelpack für den BVB und Nico Schlotterbeck führte erstmals in seiner Bundesliga-Karriere Eckbälle aus – zwei davon führten zu den Treffern zum 2:0 und 3:0. Im vergangenen September feierte gegen Mainz dann Fabio Silva sein Bundesliga-Debüt, die Borussen gewannen am Ende mit 2:0. Seitdem absolvierte Silva 23 weitere Spiele für den BVB, traf einmal und bereitete sechs weitere Tore vor.

Nina Bargel-Neuhaus

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