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·20. August 2026
BVB vor weiteren Neuzugängen? Ricken lässt aufhorchen

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·20. August 2026

Borussia Dortmund hat auf dem Transfermarkt bereits kräftig zugeschlagen. BVB-Boss Lars Ricken zeigt sich mit dem Kader zufrieden – schließt weitere Verstärkungen aber keineswegs aus.
Borussia Dortmund hat auf dem Transfermarkt bereits kräftig nachgelegt. Sechs externe Neuzugänge stehen beim BVB bislang zu Buche, mehr als 100 Millionen Euro wurden investiert. Trotzdem könnte sich in den letzten Tagen des Transferfensters noch einmal etwas tun. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken schließt weitere Verstärkungen jedenfalls nicht aus.
Vor dem Supercup gegen den FC Bayern am Samstag (20.30 Uhr) zog Ricken ein positives Zwischenfazit. Die Dortmunder Verantwortlichen sehen den Kader grundsätzlich für die neue Saison gerüstet. „Wir haben unsere Aufgaben erstmal gemacht und die Abgänge sinnvoll aufgefangen“, erklärte der 50-Jährige.
Damit steht der BVB aktuell nicht unter Zugzwang. Stattdessen können die Verantwortlichen mögliche Gelegenheiten auf dem Transfermarkt abwarten. „Es muss nichts mehr passieren, vielleicht passiert noch was. Wir sind da vorbereitet, vielleicht gibt es nochmal spannende Möglichkeiten für uns“, sagte Ricken.
Eine Position, auf der Dortmund noch reagieren könnte, ist die rechte Außenbahn. Nach dem Abgang von Yan Couto nach Como ist dort eine Lücke entstanden. Trainer Niko Kovac betonte zwar, dass sein Team auf beiden Seiten ausreichend Optionen habe, dennoch halte man weiterhin die Augen offen. Als möglicher Kandidat gilt dem Vernehmen nach Héctor Fort vom FC Barcelona.
Auch auf der Abgangsseite könnten die kommenden Tage noch Bewegung bringen. Unter anderem gab es Gerüchte um Fábio Silva und Marcel Sabitzer. Einen Spieler aktiv zum Abschied drängen möchte der BVB allerdings nicht. Ricken stellte klar: „Aber es gibt an keinen Spieler eine Ansage, dass er gehen muss oder sich einen anderen Verein suchen soll.“
Insgesamt zeigt sich der Sport-Geschäftsführer mit dem bisherigen Transfersommer zufrieden. Dortmund wollte den Kader verjüngen und gleichzeitig dessen Entwicklungspotenzial erhöhen, ohne dabei entscheidend an sportlicher Qualität einzubüßen.
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