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·29. Mai 2026

BVB-Zukunft offen? Schlotterbeck äußert sich erstmals zur Ausstiegsklausel

Artikelbild:BVB-Zukunft offen? Schlotterbeck äußert sich erstmals zur Ausstiegsklausel

Nach der Verlängerung seines Vertrags bei Borussia Dortmund sorgt Nico Schlotterbecks Ausstiegsklausel weiter für Diskussionen. Nun hat sich der BVB-Star erstmals selbst zu den Spekulationen um seine Zukunft geäußert.

Nico Schlotterbeck hat sich erstmals öffentlich zu der viel diskutierten Ausstiegsklausel in seinem neuen Vertrag bei Borussia Dortmund geäußert. Im Rahmen der Vorbereitung der deutschen Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft stellte der Innenverteidiger klar, dass sein Fokus aktuell ausschließlich auf dem Turnier liege. „Was heißt Schaufenster? Ich spiele das ganze Jahr 50 Spiele“, erklärte Schlotterbeck auf Nachfrage der BILD. Der 26-Jährige betonte zudem: „Sich ins Schaufenster zu stellen wegen einer WM – das sehe ich jetzt nicht so.“


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Der Nationalspieler hatte seinen Vertrag beim BVB erst Anfang April bis 2031 verlängert. Bestandteil des neuen Kontrakts soll allerdings eine Ausstiegsklausel sein, die bereits in diesem Sommer greifen kann. Der BILD zufolge dürfen ausgewählte europäische Top-Klubs wie Real Madrid, der FC Liverpool oder der FC Barcelona den Verteidiger für eine Ablösesumme zwischen 50 und 60 Millionen Euro verpflichten.

Dass die Klausel schon kurz nach der Vertragsverlängerung öffentlich wurde, sorgte rund um Borussia Dortmund für Diskussionen. Vor allem Teile der Fans reagierten verärgert und quittierten Schlotterbecks Auftritt im Bundesliga-Spiel gegen Bayer Leverkusen (0:1) mit Pfiffen.

Schlotterbeck spricht über Pfiffe der BVB-Fans

Der Abwehrspieler schilderte nun erstmals seine Sicht auf die Situation. „Die Pfiffe vor dem Spiel habe ich gar nicht wahrgenommen, weil ich noch nicht draußen war“, sagte Schlotterbeck. Während der Partie habe er davon ebenfalls kaum etwas mitbekommen: „Natürlich war das nicht das, was ich mir gewünscht hatte. Es kann jeder das äußern, was er will.“

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Foto: IMAGO

Trotz der Spekulationen um seine Zukunft wollte Schlotterbeck kein klares Bekenntnis zum BVB abgeben. Stattdessen unterstrich er erneut seine Konzentration auf die Weltmeisterschaft mit der deutschen Nationalmannschaft. „Ich fokussiere mich natürlich klar auf die WM, versuche da gute Spiele zu machen mit Deutschland“, erklärte der Innenverteidiger.

Klar ist allerdings auch: Mit starken Leistungen auf der großen WM-Bühne dürfte Schlotterbeck das Interesse internationaler Spitzenvereine weiter erhöhen. Beim DFB-Team ist der Dortmunder gemeinsam mit Jonathan Tah als Stammduo in der Innenverteidigung eingeplant und soll eine Schlüsselrolle im Kampf um den WM-Titel übernehmen.

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