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·16. August 2026

Carrick muss nach Martinez' Auftritt gegen Milan mutig entscheiden

Artikelbild:Carrick muss nach Martinez' Auftritt gegen Milan mutig entscheiden

Wenn es eine zentrale Lehre aus dieser Saisonvorbereitung gibt, dann die, dass Ayden Heaven den Vorzug vor Lisandro Martinez in der Startelf verdient.

Heaven kam unter Michael Carrick in der vergangenen Saison nur begrenzt zum Einsatz und brachte es in 18 Spielen auf lediglich drei Startelfeinsätze. Das überraschte einige, vor allem wenn man bedenkt, wie brillant der junge Verteidiger aufgetreten war und dabei so sehr überzeugte, dass er für Dezember 2025 zum Spieler des Monats des Klubs gewählt wurde.


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Nichtsdestotrotz erwies sich die Entscheidung, ihn auf der Bank zu lassen, als völlig gerechtfertigt, denn Martinez trat auf den Plan und lieferte ab.

Martinez ist ein brillanter spielstarker Verteidiger. Was er mit dem Ball macht, macht ihn zu einer Bereicherung, und in bestimmten Spielen wird seine Fähigkeit, den Ball nach vorn zu tragen und die Abwehr spaltende Pässe zu spielen, zu einer echten Waffe.

Trotzdem hat der WM-Finalist bei all seiner Qualität am Ball einige eklatante Schwächen, die Milan gnadenlos ausnutzte. So stark Licha im Ballbesitz auch ist, gegen den Ball bleibt er ein echtes Sorgenkind.

Martinez’ Probleme gegen den Ball

Seine eingeschränkte Beweglichkeit und seine Schwierigkeiten beim Verteidigen auf den Außenbahnen stechen als klare Probleme hervor. Ruben Loftus-Cheek legte diese offen, als er Martinez vor Milans viertem Tor bei jener 2:4-Niederlage in Polen düpierte.

Lichas Anfälligkeit, wenn er sich drehen oder in offenen Umschaltsituationen Raum abdecken muss, ist ein Problem, und angesichts der Intensität der Premier League werden Gegner versuchen, genau das auszunutzen – so, wie Amorim seine Spieler angewiesen haben dürfte.

Darüber hinaus fehlt United bei der Aufstellung von Martinez und einem Mittelfeld mit Youri Tielemans, Andrey Santos und Kobbie Mainoo die pure körperliche Dominanz. Wenn zwei dieser drei die Doppelsechs bilden, müssen die Innenverteidiger das mit Athletik und Luftüberlegenheit ausgleichen.

Heaven die bessere Option

Genau in diesen beiden Bereichen hat Martinez Probleme: Athletik und Luftüberlegenheit. Heaven dagegen nicht.

Die Nummer 26 von United ist in der Luft auffallend dominant und kommt häufig auf eine Erfolgsquote von 100 Prozent in Luftzweikämpfen, wie auch gegen Milan. Außerdem ist er schnell; sein beeindruckendes Tempo gehört zu seinen herausragenden Stärken und erlaubt es ihm, in Defensivsystemen mit hoher Linie zu glänzen, indem er regelmäßig gegen schnelle Angreifer rettend eingreift.

Diese Qualitäten, kombiniert mit seiner Pressingresistenz und seiner Spielmacherfähigkeit aus der Tiefe, wo er oft als progressiver Passgeber gegnerische Linien aus dem Hinterraum durchbricht, bedeuten, dass Heaven an einem guten Tag die bessere Option gegenüber Martinez ist.

Die Verpflichtung aus dem Winter 2025 bringt – abgesehen von Erfahrung – alles mit, was auch Martinez bietet, und das sollte keine allzu große Rolle spielen, wenn er an der Seite erfahrenerer Mitspieler aufläuft.

Martinez bleibt ein guter Verteidiger, doch unter den aktuellen Umständen kann er nicht Uniteds Innenverteidiger in der Startelf sein. Im Moment muss Heaven, der nach einer brillanten Saisonvorbereitung voller Tatendrang für die neue Saison wirkt, eine Schlüsselrolle anvertraut bekommen, während der Südamerikaner ihn vertreten sollte.

Diese Veränderung könnte dem Mittelfeld helfen, besser zu funktionieren, und verhindern, dass Uniteds zentrale Abwehr offengelegt wird.

Sollte United allerdings vor Transferschluss noch einen laufstarken Mittelfeldspieler verpflichten, der zudem in der Luft dominant ist, hätte Carrick durchaus Gründe, Martinez vor Heaven beginnen zu lassen.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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