Borussia Dortmund
·5. Februar 2026
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·5. Februar 2026
Passend zum Leitmotiv der Konferenz - „Shaping the Future of Sports Business“ – sprach Cramer am Donnerstagvormittag auf der großen Bühne des Saal Z mit Moderator Martin Klewenhagen über den schwarzgelben Status Quo, Wachstumspotenziale und Zukunftspläne.
Carsten Cramer über sein neues Amt: „Als ich gefragt wurde, habe ich mich natürlich sehr darüber gefreut, das war schon ein außergewöhnlicher Moment. Im gleichen Atemzug habe ich aber auch direkt die Verantwortung gespürt, die jetzt natürlich nochmal größer ist. Wir sind nicht irgendein Verein, sondern sehr groß und kraftvoll. Wenn man mit den vielen Menschen bei uns in Kontakt kommt, weiß man einfach, was ihnen der Club bedeutet. Daher erfüllt mich die Aufgabe mit Stolz und einer spürbaren Verpflichtung.”
... Zukunftsambitionen: „Wir wollen weiterhin maximal ambitioniert sein und bestmöglich arbeiten. Unser Haus ist sehr ordentlich aufgestellt, wir haben ein gutes Fundament und sind auf dem richtigen Weg. Wir haben ein sehr gutes Trainerteam, die aktuelle Tabellensituation der Profis kann sich mehr als sehen lassen. Mit Svenja Schlenker als neue Geschäftsführerin haben wir uns zudem auch verjüngt und damit gleichzeitig den Frauenfußball nochmals höher positioniert.”
... die Strahlkraft der Marke Borussia Dortmund: „Mit Blick auf das Thema Sponsoring sind wir im Doppelpass mit unseren Partnern und SPORTFIVE schon sehr gut unterwegs, haben aber mit der Geschichte des BVB, unserer Markenstärke und unserer Reichweite sicher noch weitere Potenziale zu wachsen. Wir haben es schon als Ritterschlag empfunden, dass wir ein Unternehmen wie Vodafone zurück in den Fußball holen konnten. Auch andere starke Marken wie Polestar, REWE und Lenovo haben wir dazu gewonnen, mit PUMA arbeiten wir ohnehin schon sehr lange vertrauensvoll zusammen.
... das Thema Wettbewerbsfähigkeit: „Größere Budgets sind sicherlich nicht das allerwichtigste Asset, aber letztlich brauchen wir einfach mehr Geld, um immer wieder noch gezielter in den Sport und die dazugehörige Infrastruktur investieren zu können. Es ist unstrittig, dass das Erreichen der Champions League für uns mit Einnahmen von bis zu 100 Millionen Euro wichtig ist. Das Brot-und-Butter-Geschäft ist und bleibt für uns aber die Bundesliga.
… die Frage, ob der BVB auch in der Premier League die Champions League erreichen würde: „Die Premier League ist ein sehr großer Wettbewerb, der sich längst nicht mehr nur auf vier oder fünf Topklubs beschränkt. Ich glaube, dass wir über den Verlauf einer gesamten Saison mithalten könnten. Das zeigen wir immer wieder auch in der Bundesliga, wo wir sehr nachhaltig arbeiten. Ich bin überzeugt, dass wir der Premier League sogar guttun würden.“








































