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·7. Februar 2026

Castrop, Bolin, Takai: Polanskis letzte Hoffnung bei Gladbach

Artikelbild:Castrop, Bolin, Takai: Polanskis letzte Hoffnung bei Gladbach

Polanski muss Borussia Mönchengladbach entwickeln, um seinen Trainerjob zu behalten

Nach sportlich katastrophalen Wochen konnte Borussia Mönchengladbach den Negativtrend zumindest leicht stoppen. Mit einem Punktgewinn und einer über weite Strecken ordentlichen Leistung gegen Bayer 04 Leverkusen verschaffte sich die Borussia etwas Luft.

In den kommenden Wochen muss Eugen Polanski dieses positive Erlebnis jedoch nutzen, um die Mannschaft sichtbar weiterzuentwickeln. Andernfalls dürfte der ohnehin bereits unter Druck stehende Trainer um seinen Job bangen müssen. Schon in der vergangenen Woche machten Gerüchte die Runde, dass Polanskis Zukunft diskutiert wird – vor allem aufgrund fehlender Fortschritte in mehreren Bereichen:


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  • fehlende klare Spielidee
  • große Abhängigkeit von einzelnen Leistungsträgern
  • schwaches In-Game-Coaching (Wechselentscheidungen)
  • kaum erkennbare Weiterentwicklung einzelner Spieler

Castrop, Bolin und Takai: Die Gladbach-Lösung für Polanski?

Um den Turnaround zu schaffen, muss Polanski in den kommenden Wochen eine Mannschaft formen, die defensiv stabil steht, aber gleichzeitig regelmäßig offensive Akzente setzt. Eine zentrale Rolle könnte dabei Jens Castrop einnehmen, der gegen Leverkusen mit einer starken Leistung überzeugte.

Der 4,5-Millionen-Euro-Neuzugang ist technisch versiert, sucht konsequent den Weg nach vorne und bringt sowohl Mentalität als auch Zweikampfstärke mit – Eigenschaften, die Gladbach zuletzt häufig fehlten. Auch Hugo Bolin ließ in seinem Kurzeinsatz gegen Leverkusen seine spielerische Klasse aufblitzen. Hier ist Polanski gefordert, diese Qualitäten gezielt zu fördern und dauerhaft auf den Platz zu bringen.

Mit Kota Takai verfügt Borussia zudem über einen hochtalentierten Innenverteidiger, der in seinen bisherigen Einsätzen bereits sein Potenzial unter Beweis gestellt hat. Takai muss perspektivisch neben Nico Elvedi und Kevin Diks etabliert werden – auch mit Blick darauf, dass er neben Bolin einer der wenigen Spieler ist, bei denen im Sommer eine feste Verpflichtung realistisch erscheint.

Mut zur Jugend: Mohya statt Stillstand?

Zusätzlich wird Polanski an der Entwicklung von Gladbachs Top-Talent Wael Mohya gemessen. Aktuell greift der Trainer bei Einwechslungen häufig auf Shuto Machino zurück, der jedoch seit Wochen seiner Form hinterherläuft. Hier muss Polanski mehr Mut beweisen und den viel zitierten „Borussia-Weg“ konsequent gehen.

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Trainerfrage rückt näher

Gelingt es Polanski, der Mannschaft eine klare Spielidee zu vermitteln und gleichzeitig taktische Flexibilität zu entwickeln, kann der Turnaround gelingen. Sollte Borussia jedoch nach dem Teilerfolg gegen Leverkusen in den Auswärtsspielen bei Eintracht Frankfurt und dem SC Freiburg wieder in alte Muster zurückfallen, dürfte spätestens vor dem Heimspiel gegen 1. FC Union Berlin die Trainerfrage neu gestellt werden.

🖊 Autor: Jan David Busch

📷 Photo by Frederic Scheidemann/Getty Images

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