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·21. Mai 2026

Causa Titz: Herr, lass Hirn regnen!

Artikelbild:Causa Titz: Herr, lass Hirn regnen!

Wir sind stolz auf die Leistung von Hannover 96 in dieser Saison! Dieses Statement muss zu Beginn dieses Textes einmal gebracht werden, denn nicht jeder scheint das Geleistete richtig einordnen zu können. Von einigen Fans, aber auch von manchen Journalisten, wird vor allem Christian Titz als Buhmann für den verpassten Aufstieg an den Pranger gestellt. Da kracht uns die Kinnlade nach unten…

Denn wenn wir uns detaillierter mit Christian Titz beschäftigen, dann kann man eigentlich nur eines erkennen: Aufschwung. Als Titz Hannover 96 im letzten Sommer übernommen hat, kam der Verein aus einer sehr durchwachsenen Spielzeit inklusive Trainer-Chaos. Am Ende stand nur Platz neun zu Buche und über allem stand die Frage, wie man den Verein für die kommende Spielzeit wieder aufbauen kann.

Titz als Schlüsselfigur geholt

Für eben jene Mission wurde Titz als Schlüsselelement aus Magdeburg losgeeist. Er war von Beginn an in die Zusammensetzung der neuen Truppe involviert und die hatte es bekanntermaßen in sich: Nahuel Noll, Virgil Ghita, Ime Okon, Hendry Blank, Maik Nawrocki, Bastian Allgeier, Waniss Taibi, Franz Roggow, Hayate Matsuda, Maurice Neubauer, William Kokolo, Daisuke Yokota, Mustapha Bundu, Benjamin Källman und Benedikt Pichler schlossen sich im Sommer Hannover 96 an. 15 Spieler aus acht verschiedenen Ländern. Sie alle unter einen Hut zu bringen ist schon auf dem Blatt Papier eine Herkulesaufgabe, die viele Coaches abschrecken würde.


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Hinzu kamen die Abgänge von Leistungsträgern wie Tresoldi, Zieler, Halstenberg, Muroya und Neumann, die Titz abfangen musste. Der Umbruch war viel zu groß, weshalb der Aufstieg aus guten Gründen nicht als Ziel ausgerufen wurde.  Trotz dieser Umstände hat es der 55-Jährige geschafft, innerhalb weniger Wochen eine Einheit zu formen und diese Einheit mit vier Siegen am Stück in die Saison zu führen.

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Direkt zu Beginn entstand so eine exzellente Stimmung im Team, die bis zum Ende der Saison bestand haben sollte. Auch die künstlich erzeugte Unruhe von außen – alle 96-Fans wissen, was hier gemeint ist – konnte niemanden brechen.

Das Umfeld beginnt zu schnell zu Träumen

Das Umfeld von Hannover wäre aber nicht das Umfeld von Hannover, wenn nach den genannten vier Spielen nicht schon die ersten gen erste Bundesliga geschielt und vom Aufstieg geträumt hätten. So kam es dann doch, dass uns dieser Gedanke durch die komplette Spielzeit begleitet hat und der erreichte vierte Platz jetzt als Enttäuschung wahrgenommen wird.

Aber: Das ist er nicht – im Gegenteil! Hannover 96 hat in der Rückrunde beispielsweise nur zwei Niederlagen kassiert. Das hat neben uns nur Schalke 04 geschafft. Ohnehin stehen wir in der Rückrundentabelle auf dem zweiten Platz, nur einen Platz und zwei Punkte hinter dem Meister.

Dass sich Hannover 96 weiterentwickelt hat, sollte eigentlich jeder sehen, der auch nur ansatzweise behauptet, etwas von Fußball zu verstehen. Diese Entwicklung ist zu einem Großteil der Verdienst von Christian Titz! Wir freuen uns extrem auf die neue Saison mit unserem Coach, wer etwas anderes denkt, sollte lieber noch ein paar Medizinbälle über den Platz schleppen.

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