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·3. März 2026
Cenk Özkacar in Form – der 25-Jährige spielt um die Zukunft beim 1. FC Köln: „Ich will wirklich gerne hier bleiben“

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Marie Reiners
3 März, 2026
Auf gerade einmal vier Startelf-Einsätze kam Cenk Özkacar vor der Winterpause. Und das auch, aufgrund der zahlreichen Verletzungen. Aktuell ist der 25-Jährige unumstrittener Stammspieler. Am Dienstag äußerte sich der Abwehrspieler am Rande des Trainings über seine Situation und die bevorstehende Begegnung gegen Dortmund.

Cenk Özkacar im Training am Dienstag
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Als Lukas Kwasniok um die Jahreswende nach möglichen Abgängen gefragt wurde, da sprach der Kölner Coach davon, dass es durchaus den ein oder anderen Spieler geben könne, der vielleicht mit seiner Einsatzzeit nicht einverstanden sei und dann über einen Wechsel nachdenken könne. Rein nach den jenen Einsätzen der Hinrunde galt Cenk Özkacar damals als ein potenzieller Kandidat. Der Innenverteidiger hatte es in der Hinrunde nicht über die Rolle eines Einwechselspielers hinaus gebracht. Bis zur Winterpause standen dort vier Begegnungen, in denen der Türke einen Platz in der Anfangsformation gefunden hatte. Aber eben auch sieben Spiele, in denen er 90 Minuten das Spiel von der Bank aus betrachten musste. Für Özkacar eine durchaus bekannte Situation, der Abwehrspieler eilte in der Vergangenheit von Leihe zu Leihe, ohne wirklich viel zu spielen.
Doch die Situation hat sich grundlegend geändert. Der Abwehrmann profitierte – als einziger Innenverteidiger, der verschont geblieben ist – von den vielen Verletzungen seiner Mitspieler, wurde immer wieder in die Anfangsformation berufen und hat sich dementsprechend auch zum absoluten Stammspieler entwickelt. „Ich bin jemand, der immer 100 Prozent gibt. Ich glaube, wenn man immer alles gibt, dann wird deine Chance kommen“, sagte Özkacar am Dienstag nach dem Training. „Durch die Verletzungen ist meine Zeit gekommen. Im Moment mache ich es ganz gut.“ In den neun Pflichtspielen im Jahr 2026 stand der 25-Jährige sieben Mal in der Startelf – und das, obwohl ein Großteil der Innenverteidiger nach und nach immer wieder zur Verfügung gestanden hat. „Das schwierige ist es nun aber, dieses Level auch beizubehalten“, so der 25-Jährige.
Lukas Kwasniok äußerte sich zuletzt sehr positiv über den Spieler, nannte ihn Maschine. „Ich versuche schon, auf meinen Körper besonders zu achten“, sagte Özkacar und kündigte eine Fitnesseinheit im Anschluss an die Mixed Zone an. Für den Türken geht es gerade auch um die eigene Zukunft. Özkacar würde gerne in Köln bleiben. „Ich will wirklich gerne hier bleiben. Meine Frau und ich sind sehr glücklich mit dem Club und der Stadt. Aber es ist noch sehr früh über die Situation zu sprechen“, sagt der 25-Jährige. Nach Stationen in Valencia, Valladolid, Lyon, Leuven, Karacabay und Altay würde der Abwehrspieler gerne langfristig unterkommen. Allerdings läuft die Leihe im Sommer aus. Bis zur Winterpause deutete nicht wirklich viel darauf, dass der FC die vorhandene Kaufoption ziehen würde. Das könnte sich nun geändert haben, mindestens die bisherige Tendenz. „Wir haben nun erst einmal einen Job zu erledigen“, so der Abwehrspieler weiter.
Mittelfristig heißt der Job Klassenerhalt. „Wir wissen um die aktuelle Situation, wissen, dass es nur zwei Punkte bis zur Relegation sind. Das wichtigste ist, dass wir keine negative Energie in die Umkleidekabine bringen. Wir bleiben positiv“, sagte Özkacar. „Wir wissen, dass wir mit harter Arbeit aus der Situation kommen werden. Wir geben 100 Prozent und setzen den Plan des Trainers um.“ Die kurzfristige Aufgabe heißt Borussia Dortmund. Denn gegen die Westfalen geht es am Samstagabend. „Im Fußball weißt du vor einem Spiel nie, wie es ausgehen wird. Auch nicht gegen die guten oder großen Mannschaften. Wir müssen den Fokus auf uns richten und die beste Leistung bringen“, so der 25-Jährige. Ein Erfolg wäre eine Überraschung, aber damit kennt sich der Innenverteidiger offensichtlich aus.









































