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·10. September 2026
Champions League: 46 Tore und keine Überraschung

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·10. September 2026

Sechs Spiele am Dienstag, sechs am Mittwoch, 46 Tore. Der Auftakt der Ligaphase war eine Torgala – und trotzdem die langweiligste Sorte Spektakel: Am Ende hat fast überall der gewonnen, der gewinnen sollte.
Am deutlichsten war das im Parc des Princes. Paris Saint-Germain zerlegte Slovan Bratislava 6:1, Ousmane Dembélé traf doppelt, Sommerzugang Ferran Torres dreifach, Fabián Ruiz setzte in der 88. Minute den Schlusspunkt. 32 Torschüsse, 68 Prozent Ballbesitz, die Partie war nach einer halben Stunde entschieden.
Bemerkenswert ist der Kontrast zur eigenen Liga: In der Ligue 1 war PSG zuvor drei Spiele sieglos geblieben. Der Klub, der die Königsklasse zuletzt zweimal in Folge gewonnen hat, wirkt in Europa weiterhin wie eine andere Mannschaft als am heimischen Wochenende.
Auffällig ist die Streuung. Am Dienstag gewannen drei Gastmannschaften, am Mittwoch setzte sich fünfmal der Gastgeber durch. Und Souveränität sah anders aus, als man sie erwartet hätte: Real Madrid führte gegen Inter zweimal beruhigend und musste am Ende zittern, Dortmund kassierte in einem 3:2 zwei Gegentore gegen den Tabellensechsten der Vorsaison in Spanien.
Der 36er-Ligamodus läuft in seiner dritten Saison. Neu ist etwas anderes: Erstmals bekommt die Champions League die Eröffnungswoche exklusiv, weshalb der erste Spieltag über drei Tage bis Donnerstag läuft. Wer am Mittwochabend eine Tabelle veröffentlicht hat, hat ein Drittel des Spieltags nicht abgebildet.
Vier deutsche Klubs sind in dieser Saison dabei, zwei haben bereits geliefert: Dortmund mit dem 3:2, Stuttgart mit einem 3:1 gegen Viking Stavanger. Bayern München gegen Bodø/Glimt und RB Leipzig in Como stehen am Donnerstagabend noch aus, dazu Manchester United, Roma und Lens.
46 Tore in zwölf Spielen, macht 3,83 pro Partie – deutlich über dem Schnitt der kompletten Vorsaison. Das kann an offensiven Ausrichtungen liegen, an früher Formkurve, an Abwehrreihen, die im September noch nicht sortiert sind. Wahrscheinlicher ist die schlichteste Erklärung: In einem Feld mit 36 Teams treffen die Großen am ersten Spieltag überwiegend auf Gegner, gegen die es nicht eng werden muss. Die Rechnung dafür kommt erst im Januar.







































