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·4. Mai 2026
Champions League, Platz 7, Relegation: Ausgangslage & Restprogramme im Bundesliga-Endspurt

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·4. Mai 2026

Der 32. Bundesliga-Spieltag hat einige Entscheidungen gebracht – und die ein oder andere vertagt. So verpasste es der BVB wegen der Pleite in Gladbach, die Vizemeisterschaft sicherzumachen. Am Samstagabend konnte RB Leipzig die Champions-League-Rückkehr noch nicht finalisieren. Wegen der klaren Pleite in Leverkusen spitzt sich das Rennen um die Königsklassen-Quali an den letzten beiden Wochenenden der Saison zu. Leipzig geht mit einem Vorsprung in den Endspurt, dahinter sind Bayer 04, VfB und TSG punktgleich.Weil die Bundesliga international einen fünften Champions-League-Platz zu verspielen droht, können wahrscheinlich nur zwei von vier Teams das CL-Ticket buchen.Im Rennen um Platz sieben, der auf jeden Fall auch für Europa reichen wird, hat Freiburg einen kleinen Schritt gemacht. Der FCA macht dem Sport-Club und der Eintracht aber nochmal Konkurrenz.
Im Tabellenkeller wehrt sich Schlusslicht Heidenheim weiter tapfer gegen den Abstieg. Mit einem Punkt in München ist die Relegation noch drin. Bitter trotzdem, weil der FCH bis zur letzten Sekunde an der Auswärtssensation kratzte.Weil St. Pauli am Sonntag gegen Mainz verlor und die Wölfe nicht über ein Remis in Freiburg hinaus kamen, durften Mainz, Gladbach, der HSV und Union Berlin jubeln. Das Quartett hat den Klassenerhalt sicher. Auch der 1. FC Köln darf mit einem weiteren Bundesliga-Jahr planen, angesichts von sechs Punkten und 17 Toren Vorsprung auf Wolfsburg auf Platz 16. Etwas zittern muss dagegen noch Werder, die ebenfalls sechs Punkte vor dem VfL liegen, aber nur fünf Tore besser dastehen.Wahrscheinlich aber spitzt sich das Relegationsrennen am letzten Spieltag zu, wenn die punktgleichen Pauli und Wolfsburg am Millerntor aufeinandertreffen.
Der 35. Meistertitel der Bayern steht schon seit Spieltag 30 fest. Der BVB hat nach jetzt dreimal in den letzten vier Spielen verloren und muss angesichts von fünf Punkten Vorsprung auf Leipzig die Vizemeisterschaft noch sicher machen.
RBL hat es in Leverkusen verpasst, die Champions League klarzumachen. Dennoch sollte für die Leipziger angesichts von vier Punkten Vorsprung auf die Verfolger nichts mehr anbrennen.Dahinter geht es so eng zu, wie überhaupt möglich. Leverkusen, Stuttgart und Hoffenheim haben alle 58 Punkte. Es wäre sogar noch möglich, dass am Ende auch das Torverhältnis gleich ist. Dann würden die erzielten Tore zählen. Wären die auch gleich, ginge es um den direkten Vergleich, Auswärtstore im direkten Vergleich und Auswärtstore in der gesamten Saison. Wäre alles gleich, würde es zum Entscheidungsspiel kommen.Dass das passiert, ist aber extrem unwahrscheinlich. Zumal Stuttgart und Leverkusen am 33. Spieltag aufeinandertreffen und für eine Vorentscheidung sorgen dürften.
Die Freiburger dürfen auch noch von der Champions League träumen. Dann müssten sie allerdings die Europa League gewinnen. In der Bundesliga reicht es höchstens noch zu Platz sieben, der aber auf jeden Fall für die Europapokal-Qualifikation reicht.Die kriselnden Frankfurter sind weiter nur einen Punkt dahinter. Auf Rang neun drücken aber plötzlich auch die formstarken Augsburger aufs Gaspedal, bräuchten für Platz sieben aber noch zwei Strauchler der Konkurrenz.
Auch wenn es derzeit unrealistisch ist. Es gäbe ein Szenario, bei dem alle drei Teams kommende Saison europäisch spielen.So würde das optimale Bundesliga-Szenario aussehen:1. Platz: Champions League2. Platz: Champions League3. Platz: Champions League4. Platz: Champions League5. Platz: Champions League (UEFA-Ranking)6. Platz: Europa League7. Platz: Europa League (DFB-Pokal)8. Platz: Champions League (Europa-League-Gewinn Freiburg)9. Platz: Conference League
Im Verlauf des Sonntags am 32. Spieltag durften erst die Mainzer jubeln – und zwar gleich doppelt. Der Auswärtssieg am Millerntor machte den Klassenerhalt endgültig perfekt. Später war die Gefühlswelt am Niederrhein ähnlich. Der Last-Minute-Heimerfolg der Fohlen über den BVB sicherte auch Gladbach den direkten Klassenerhalt. Rothosen und Eiserne mussten noch länger warten. Doch nach dem 1:1 von Wolfsburg in Freiburg stand sicher fest: Beide bleiben im Oberhaus.Auch in Köln hat man sich über die Sonntags-Ergebnisse gefreut. Rechnerisch ist der Effzeh zwar streng genommen noch nicht gerettet. Wolfsburg auf Platz 16 müsste aber sechs Punkte und 17 Tore aufholen.
Werder hat die Rettung am 32. Spieltag verpasst. Nach schwacher Leistung musste sich der SVW im Weserstadion den Augsburgern geschlagen geben. Immerhin lief der Sonntag aus Bremer Sicht gut. Mit sechs Punkten und fünf Toren Vorsprung ist der Klassenerhalt zum Greifen nah.Ganz unten hat sich der 1. FC Heidenheim mit einem 3:3-Spektakel beim FC Bayern zumindest noch die Relegationschance gewahrt. Weil am 33. Spieltag Wolfsburg gegen Bayern und St. Pauli gegen Leipzig ran müssen, sind die Chancen gar nicht so schlecht, vor dem letzten Spieltag gleichzuziehen.Dann wartet ohnehin der große Showdown: St. Pauli empfängt Wolfsburg am Millerntor!







































