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·29. Juli 2026
Champions-League-Quali: Ararat-Armenia hält Shamrock stand, Dinamo Zagreb entgeht dem Aus

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·29. Juli 2026

Die ersten Entscheidungen der zweiten Qualifikationsrunde zur Champions League sind gefallen. Für Ararat-Armenia wurde der Dienstag zu einem historischen Abend, während Dinamo Zagreb nur knapp einer überraschenden Blamage entging. Auch Mjällby, Sabah Baku, Celje und Sturm Graz lösten ihre Tickets für die nächste Runde.
Ararat-Armenia musste bei Shamrock Rovers noch einmal zittern, rettete seinen Vorsprung aus dem Hinspiel aber über die Ziellinie. Die Iren drehten die Partie nach dem 0:2 aus dem ersten Duell zunächst komplett und führten durch Treffer von Matthew Healy und Aaron Greene bereits zur Pause mit 2:0.
Shamrock hatte das Momentum auf seiner Seite und schien auf dem besten Weg zur spektakulären Wende. Doch dann schlug Ararat-Armenia mit seiner einzigen echten Torchance zu. Sandro Lima traf in der 73. Minute zum 1:2 aus Sicht der Gäste und sorgte damit für das entscheidende Tor zum 3:2-Gesamtsieg.
Mit dem Einzug in die dritte Qualifikationsrunde steht gleichzeitig fest, dass Ararat-Armenia in dieser Saison erstmals die Ligaphase eines europäischen Wettbewerbs erreichen wird. Für den armenischen Klub ist dies ein Meilenstein der Vereinsgeschichte.
Deutlich dramatischer verlief das Duell zwischen Dinamo Zagreb und dem FC Thun. Nach dem 1:1 im Hinspiel geriet der kroatische Serienmeister vor heimischer Kulisse überraschend früh mit 0:2 in Rückstand. Brighton Labeau und Marco Bürki schockten die Gastgeber bereits in der Anfangsphase.
Die Ausgangslage änderte sich jedoch grundlegend, als Bürki nach gut einer Stunde die Rote Karte sah. In Überzahl erhöhte Dinamo den Druck massiv und kämpfte sich durch Tore von Dion Beljo und Lukas Kacavenda zurück ins Spiel.
In der Verlängerung sorgte schließlich Moris Valincic in der 112. Minute für die Entscheidung. Der Treffer besiegelte einen 3:2-Sieg nach Verlängerung und ein 4:3 im Gesamtresultat. Dinamo bleibt damit auch weiterhin in der modernen Champions-League-Qualifikation eine Macht und hat die zweite Runde noch nie verloren.
Grund zur Freude gab es auch in Schweden und Aserbaidschan. Mjällby verteidigte seinen 3:0-Vorsprung aus dem Hinspiel gegen Lincoln Red Imps mit einem torlosen Remis in Gibraltar und machte den Einzug in die nächste Runde perfekt.
Noch beeindruckender präsentierte sich Sabah Baku. Die Aserbaidschaner gewannen auch das Rückspiel bei KuPS Kuopio mit 2:0 und setzten sich insgesamt mit 3:0 durch. Sabah wird damit erstmals in der Vereinsgeschichte in der Hauptrunde eines UEFA-Wettbewerbs vertreten sein und ist erst der vierte Klub aus Aserbaidschan, dem dieses Kunststück gelingt.
Ein wahres Spektakel lieferten sich Celje und Egnatia. Nach dem 3:3 im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften auch im Rückspiel nach 120 Minuten 2:2.
Die Entscheidung musste deshalb im Elfmeterschießen fallen. Dort behielten die Slowenen die Nerven und verwandelten alle ihre Versuche. Egnatia dagegen nutzte nur einen von drei Strafstößen. Celje übersteht damit erstmals in seiner Champions-League-Geschichte die zweite Qualifikationsrunde und trifft nun auf Ararat-Armenia.
Keine Spannung mehr gab es im Duell zwischen Sturm Graz und Heart of Midlothian. Nach dem klaren 4:0 im Hinspiel legten die Österreicher in Edinburgh einen weiteren 2:0-Erfolg nach.
Zwei Tore innerhalb weniger Minuten entschieden auch das Rückspiel zugunsten der Grazer, die sich mit einem beeindruckenden Gesamtergebnis von 6:0 durchsetzten und ihre Ambitionen auf einen Platz in der Ligaphase eindrucksvoll unterstrichen.
Am Mittwoch werden die restlichen acht Duelle der zweiten Qualifikationsrunde abgeschlossen. Besonders im Fokus stehen dabei Fenerbahce, Crvena Zvezda und Lech Poznań, die ihre starken Ausgangspositionen aus den Hinspielen nutzen wollen, um ebenfalls die nächste Runde zu erreichen.







































