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·27. August 2026

Champions League: Warum OLs Verpassen wirtschaftlich fatal ist

Artikelbild:Champions League: Warum OLs Verpassen wirtschaftlich fatal ist

Das Ausscheiden gegen Fenerbahçe verändert die Pläne von OL abrupt. Ohne die Einnahmen aus der Champions League muss der Klub aus dem Rhônetal seinen Transfermarkt nun beschleunigen und könnte gezwungen sein, Malick Fofana zu opfern, obwohl dieser in dieser Saison eigentlich in Lyon bleiben möchte.

Die Niederlage gegen Fenerbahçe (1:2) hat OL nicht nur die Qualifikation für die Champions League gekostet. Sie hat auch die finanzielle Lage des Klubs erheblich komplizierter gemacht. Und in diesem neuen Kontext erscheint Malick Fofana als das Hauptopfer. Die Klubführung in Lyon hatte sich allerdings bereits auf einen schwierigen Sommer eingestellt. Selbst mit einer Qualifikation für die Königsklasse wusste OL, dass Verkäufe im Umfang von rund 25 Millionen Euro nötig wären, um den der DNCG vorgelegten Sanierungsplan und die Vorgaben des Financial Fairplay einzuhalten.


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Die Teilnahme an der Champions League, mit einer Prämie von mindestens 23 Mio. Euro, hätte jedoch etwas Luft verschafft, zusätzlich zu deutlich höheren Einnahmen als in der Europa League. Nun sieht das Szenario ganz anders aus. Nach den 32 Mio. Euro, die durch den Transfer von Afonso Moreira zu Bayer Leverkusen eingenommen wurden, muss Lyon noch immer erhebliche liquide Mittel auftreiben. Und diesmal könnte das Ziel laut der Zeitung L'Equipe eher bei zusätzlichen 50 Mio. Euro liegen. Für Romain Molina müssen sogar bis zu 100 Millionen Euro bis zum kommenden 30. Juni gefunden werden.

"Ich bin der Trainer, aber ich verstehe die Situation. Für den Klub war die Champions League sehr wichtig, um die Möglichkeit zu haben, mit denselben Spielern weiterzumachen. Vielleicht müssen wir jetzt verkaufen. Das ist die Realität", gab der portugiesische Trainer nach der Partie sogar zu.

Sulc, Tessman, Tagliafico, Maitland-Niles vor dem Abschied?

Vor diesem Hintergrund schienen mehrere Spieler stärker im Fokus zu stehen als Fofana. Vor allem Pavel Sulc oder Ruben Kluivert konnten mögliche Lösungen sein. Der Belgier hingegen hatte seinen Mannschaftskameraden klar zu verstehen gegeben, dass er das Abenteuer in Lyon fortsetzen und in dieser Saison mit OL die Champions League erleben wollte.

Sein Tor gegen Fenerbahçe dürfte daran leider nichts ändern. Im Gegenteil. Ohne die Königsklasse und mit einem dringenden Bedarf an liquiden Mitteln dürfte es für den Klub aus dem Rhônetal schwierig werden, den 20-jährigen Flügelspieler zu halten. Lyon hatte ursprünglich gehofft, bis zum nächsten Sommer warten zu können, um seinen Wert auf 50 Mio. Euro oder sogar mehr steigen zu lassen. Ein Vorhaben, das nun schwer aufrechtzuerhalten ist. Seine jüngste Rückkehr nach einer langen Ausfallzeit erschwert die Verhandlungen bereits. Vor allem kennen die interessierten Klubs die Lage in Lyon ganz genau: OL muss schnell verkaufen. Ein Kräfteverhältnis, das dem Verkäufer nur selten zugutekommt.

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Fofana dürfte also nicht der einzige Abgang bleiben. Auch Pavel Sulc, der in der vergangenen Saison 14 Tore und 7 Vorlagen verbuchte, genießt auf dem europäischen Markt einen guten Ruf. Tanner Tessmann kann ebenfalls ein paar Millionen einbringen. Schließlich könnten auch Ainsley Maitland-Niles und Nicolas Tagliafico zum Abschied gedrängt werden, eher um die Gehaltskosten zu senken als um eine hohe Ablösesumme zu erzielen. In Lyon könnte das europäische Ausscheiden so einen großen Sommer-Umbruch beschleunigen.

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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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