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·28. Juli 2026

Chaos in Italien: Maldini nach 16 Tagen vor dem Aus!

Artikelbild:Chaos in Italien: Maldini nach 16 Tagen vor dem Aus!

Der italienische Fußball versinkt derzeit mehr und mehr im Chaos. Carlo Ancelotti und Pep Guardiola haben den Job als Nationaltrainer abgelehnt, Andrea Pirlo wurde nun abgelehnt. Was passiert jetzt?

Doch der Reihe nach. Das Chaos geht weiter, nachdem der italienische Fußballverband sich geweigert hat, Andrea Pirlo aufgrund seiner Verbindungen zu einem russischen Wettanbieter zum Cheftrainer zu ernennen – was Paolo Maldini dazu veranlasst, bereits 16 Tage nach seinem Amtsantritt als technischer Direktor zurückzutreten.


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Maldini hatte die Aufgabe, Italien nach dem Scheitern bei der Qualifikation für die dritte Weltmeisterschaft in Folge wieder zu altem Ruhm zu verhelfen. Der ehemalige Verteidiger hatte sich für Pirlos Ernennung eingesetzt, könnte nun aber laut Berichten aus Italien zurücktreten, nachdem der italienische Fußballverband Pirlo als Kandidaten gestrichen hat.

Italien: Das Chaos hört nicht auf

Der ehemalige Mittelfeldspieler, der 2006 zum Weltmeisterteam Italiens gehörte, sagte, er empfinde „große Bitterkeit“ darüber, übergangen worden zu sein. Die Kehrtwende in der Sache Pirlo ist ein weiterer Rückschlag bei der Suche Italiens nach einem neuen Cheftrainer, nachdem Pep Guardiola sich gegen die Übernahme des Postens entschieden hatte und Carlo Ancelotti signalisiert hatte, dass er nicht bereit sei, seine Aufgabe bei Brasilien aufzugeben.

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Foto: IMAGO

Damit sucht der italienische Verband weiterhin nach einem Nachfolger für Gennaro Gattuso; das nächste Spiel Italiens findet am 25. September in der UEFA Nations League gegen Belgien statt.

Gattuso trat im April zurück, nachdem sich Italien trotz der Erweiterung des Turniers auf 48 Mannschaften nicht für die Weltmeisterschaft in diesem Sommer qualifiziert hatte. In der Qualifikation landete die Mannschaft hinter Norwegen und verlor anschließend in der Relegation im Elfmeterschießen gegen Bosnien-Herzegowina. Es war die dritte Nicht-Teilnahme nacheinander.

Das galt in Italien schon als größte Krise überhaupt. Die aktuellen Entwicklungen sind aber mindestens ebenso bedenklich.

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